Marlen Haushofer zum 100. Geburtstag

Ihr bekanntestes Werk ist der Roman „Die Wand“: Es geht um eine (namenlose) Frau, die eines Morgens in einer Jagdhütte erwacht und bei der Suche nach ihren Freunden merkt, dass ein größeres Gebiet rund um die Hütte von einer unsichtbaren, undurchdringlichen Wand umgeben ist, und dass sie von nun an komplett auf sich selbst gestellt ist. Eine Metapher für ihr eigenes Empfinden des inneren Getrennt-Seins von anderen Menschen?

Marlen Haushofer wurde am 11. April 1920 um 4.00 in Frauenstein/Oberösterreich als Tochter des Forstmeisters Heinrich Frauendorfer und seiner Frau Maria geboren, sie wuchs im Forsthaus im Effertsbachtal auf und genoss ein relativ freies Leben in der Natur. Zu ihrem Vater, der ein grosszügiger, weltoffener Mann gewesen zu sein scheint, hatte sie ein innigeres Verhältnis als zu ihrer Mutter, einer strenggläubigen ehemaligen gräflichen Kammerzofe.

Im Geburtshoroskop werden die Eltern u.a. durch die MC-IC-Achse symbolisiert. Der Vater ist somit Herr des 10., die Mutter Herrin des 4. Hauses. Heinrich Frauendorfer wäre also durch Jupiter verkörpert, der in Löwe im 6. Haus steht und eine applikative Konjunktion zu Neptun und zum Deszendenten bildet. Er war als Förster ein angesehener und beliebter Mann (Jupiter in Löwe), der seine kleine Tochter gerne auf ausgedehnte Touren durch seinen Wald mitnahm und ihr viele Geschichten erzählte.

Merkur, der Herr des 4. Hauses (Zwillinge), steht im mystisch-religiösen Fische-Zeichen, das allerdings sein Exil ist und der Mutter einen im 1. Haus zwar wichtigen, von der Zeichenqualität jedoch geschwächten Platz zuweist. Auch Sonne und Mond repräsentieren Vater und Mutter, und auch hier hat die Mutter die schlechteren „Karten“: Der Mond steht in Steinbock ebenfalls im Exil und weist im 12. Haus auf eine Mutter hin, die für die Tochter emotional distanziert und nicht greifbar war. Die Sonne (Vater) hingegen ist in Widder erhöht und steht für einen starken, selbständigen, aktiven, dynamischen Mann, der allerdings auch cholerisch reagieren konnte, wenn ihm etwas gegen den Strich ging.

Marlens Mutter hatte den Ehrgeiz, eine perfekte Hausfrau zu sein, ein Talent, das sie ihrer Tochter nicht vererbt hatte. Marlen war ein hochintelligentes Mädchen, das neben der Natur, in der sie ihre Freiheit genoss, auch Bücher über alles liebte. Statt zur Hausarbeit herangezogen zu werden, durfte sie aus Vaters Bibliothek deutsche und österreichische Klassiker (Goethe, Schiller, Grillparzer, Stifter) lesen.

Mit 10 Jahren kam Marlen ins Internat zu den Ursulinen nach Linz, die dort ein renommiertes Mädchengymnasium betrieben. Die Umstellung vom freien Leben im Wald zu einem streng reglementierten Klosterdasein war für das Mädchen schwer zu verkraften. Welcher Mensch mit Wassermann-Aszendent unterwirft sich schon gerne strengen Regeln, die die persönliche Freiheit derart einschränken? Ein eigenwilliges, unabhängiges, kreatives Mädchen wie Marlen Frauendorfer sicher nicht. In mehreren Büchern hat sie ihre Kindheit und Jugend in leicht verfremdeter Form geschildert und lässt die Leserinnen und Leser wissen, wie heimatlos und fremd sie sich im Internat gefühlt hat. Es scheint, dass diese scheinbar objektive Perspektive, aus der sie ihr Leben betrachtet hat – ob sie ihr Alter Ego nun Marili genannt hat oder Meta oder Elisabeth -, ihr doch ein Gefühl für ihre eigene Identität gegeben hat.

Später hat sie gestanden: „Ich schreibe nie etwas anderes, als über eigene Erfahrungen. Alle Personen sind Teile von mir, sozusagen abgespaltene Persönlichkeiten…“ (Zitat Marlen Haushofer, Die Furche, 13.4.1968).

Im Horoskop können wir die eigene Befindlichkeit und die ständige Beschäftigung mit sich selbst an einem stark besetzten 1. Quadranten erkennen. In Marlens Radix befinden sich die persönlichen Planeten Merkur, Venus und Sonne im 1. Quadranten, dazu der Geburtsherrscher Uranus, der im 1. Haus auf einen eigenwilligen und unruhigen Charakterzug verweist. Allerdings steht er, so wie auch Merkur und Venus, im Fische-Zeichen, das zur Gänze auch noch im 1. Haus eingeschlossen ist und die rebellische Wassermann-Ader etwas dämpft. So ist es kein Wunder, dass Marlen Haushofer von Zeitgenossen als eine sehr widersprüchliche Persönlichkeit geschildert wird. Da war einerseits die freiheitsliebende, oft distanziert wirkende, sich nicht in den Mittelpunkt drängende Frau, die andererseits aber auch eine sensible, einfühlsame, kreative, phantasievolle Seite hatte. Das Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit (Wassermann) war gross, aber auch die Neigung zur Bequemlichkeit, Trägheit und Chaos (Fische). Über den Mann hofft sie, Sicherheit zu erlangen (Sonne in 2), es besteht aber auch die Tendenz zur Selbstaufgabe, wenn sie sich ihm ausliefert.

Emotional ist sie schwer zugänglich (Mond in Steinbock im 12. Haus). Gefühle zu zeigen und sich auf andere einzulassen, fällt ihr schwer. Sie ist schüchtern, bescheiden und unsicher in der eigenen Wertschätzung. Mit 20 verliebt sie sich in einen deutschen Medizinstudenten, den sie bei ihrem Einsatz beim Reichsarbeitsdienst kennengelernt hat, und der ihretwegen zum Studium nach Wien übersiedelt. Mit ihrer Widder-Sonne gibt sie ja Männern das Gefühl, dass sie stark und männlich sind, was deren Eroberungsdrang aktiviert. Als der Verlobte ihr „Vertrauen missbraucht“ und sie schwängert, trennt sie sich von ihm. Der Familie gegenüber hält sie die als Schande empfundene Schwangerschaft geheim, was relativ leicht gelingt, da sie in Wien Germanistik studiert und räumlich von den Eltern getrennt ist. Nur einigen guten Freundinnen vertraut sie sich an, die ihr hilfreich zur Seite stehen. Zu ihrem Glück lernt sie im Winter 1940 einen anderen Medizinstudenten kennen: Manfred Haushofer stammt aus Graz, ist gutaussehend und vertrauenerweckend, sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Die schicksalhafte Begegnung sehen wir in der Direktion: der progressive Aszendent bildet ein Sextil zum Radix-Mond und ein Trigon zum aufsteigenden Mondknoten, die progressive Sonne steht im Quadrat zum Radix-Aszendenten. Man könnte sich natürlich fragen, inwieweit die (unbewusste) Absicht, einen Vater für das ungeborene Kind zu finden, die Liebe beeinflusst hat.

Dass machtvolle Energien im Spiel gewesen sein müssen, erkennen wir an den Transiten: Transit-Pluto bildet ein Trigon zum Radix-MC und verändert den weiteren Lebensweg grundlegend, Transit-Jupiter ein Sextil zum Geburtsherrn Uranus, was auf glückliche zukunftsbestimmende Veränderungen hinweist, die etwaige Lebensprobleme auf überraschende Weise lösen können, und Transit-Neptun steht in Opposition zur Radix-Venus, was ein schöner Verliebtheitsaspekt ist.

Ein knappes Jahr später – der Sohn Christian ist 1941 in Bayern geboren und wächst bei der Mutter einer Freundin heran – heiraten Marlen und Manfred Haushofer, der danach wieder als Feldwebel eingezogen wird. Im April 1943 bringt Marlen Haushofer einen 2.Sohn, Manfred, zur Welt, diesmal einen ehelichen. Christian wird erst nach Kriegsende nach Österreich geholt und zu seinen Grosseltern ins Forsthaus gebracht, wo er aufgrund seiner zweifelhaften Herkunft nicht gerade geliebt wird. Erst 1947 holen die Haushofers den inzwischen 6-jährigen Christian zu sich nach Steyr, wo sie nun leben, und geben ihm den Namen Haushofer, um die uneheliche Geburt zu vertuschen.

Marlen Haushofer hat sich als Mutter also nicht besonders hervorgetan: Der Steinbock-Mond in 12 im Zusammenhang mit dem Wassermann-Aszendent prädestiniert sie nicht gerade für die Mutterrolle. Aber auch als Ehefrau ging sie mit ihren Gefühlen zurückhaltend um. Anders als in den Anfangsjahren während des Krieges war Marlen in ihrer Ehe nicht glücklich, sondern empfand diese vielmehr als Verpflichtung (Saturn im 7. Haus). Sie hielt aber aus, da ihr materielle Sicherheit sehr wichtig war (Sonne in 2), und sie vor dem Hintergrund des Lebens einer angesehenen Arztgattin (ihr Mann hatte sich in Steyr als Zahnarzt etabliert und zählte dort zur besseren Gesellschaft) ihren schriftstellerischen Ambitionen nachgehen konnte. Mit der Sonne als Herr von 7 in 2 neigte sie ja besonders dazu, sich Selbstwertgefühl und persönliche Sicherheit über den Mann zu holen. Obwohl sie sich von ihrem Mann 1950 scheiden ließ, lebte sie weiter mit ihm zusammen und heiratete ihn 1958 neuerlich.

Und das Schreiben war ihr sehr wichtig. Mit dem Fische-Merkur im 1. Haus macht sie sich ja unaufhörlich Gedanken, die sie künstlerisch umsetzt. Wenn sie sich durch das Schreiben nicht kreativ ausdrücken könnte (Merkur in Fische), würde sie vermutlich in Depressionen fallen (Mond in Steinbock). Ihre eigenen Gefühle hält sie aus Angst vor dem Verletztwerden unter Kontrolle, aber in ihren Romanen und Erzählungen analysiert sie diese Gefühle mit einem kühlen, messerscharfen Durchblick. Ab 1946 publizierte Marlen Haushofer kleinere Erzählungen in Zeitungen und Zeitschriften wie Lynkeus oder Neue Wege. Mit dem zunehmenden Erfolg ihrer Werke nahm sie sich in Wien eine Wohnung und beginnt eine Affäre mit dem verheirateten deutschen Schriftsteller Reinhard Federmann. Doch auch mit ihm wird sie nicht glücklich. Ihre Freundinnen und Freunde meinten, dass Marlen Haushofer eine Beziehung nicht wirklich gebraucht hätte (starker 1. Quadrant) und dass sie auch nicht „zu leidenschaftlicher Liebe geeignet wäre“ (Oskar Jan Tauschinski). Der Hingabefähigkeit, Zärtlichkeit, Romantik und Sinnlichkeit einer Fische-Venus stand wohl der zurückhaltende, seelisch gehemmte Steinbock-Mond entgegen, der der emotionalen Ebene Begrenzungen auferlegt.

Seit ihrer Jugend war Marlen Haushofer gesundheitlich angeschlagen. Mit 12 Jahren bekam sie TBC und musste für ein Jahr aus der Schule genommen werden, und noch bevor sie 20 war, entwickelte sie eine (nicht nachgewiesene) Depression. Die Krankheitsanfälligkeit zog sich durch ihr ganzes Leben, und mit Ende 40 erkrankte sie an Knochenkrebs, an dem sie schliesslich am 21. März 1970, drei Wochen vor ihrem 50. Geburtstag, starb. Das progressive MC macht ein exaktes Quadrat zur Radix-Sonne und zeigt die Vollendung des Lebens an. Das Anderthalbquadrat des progressiven MC auf Saturn (Herr von 12) weist auf den Knochenkrebs hin. Transit-Uranus in exakter Opposition zum Radix-Chiron setzt dem Leiden ein plötzliches Ende. Überlebt haben ihre literarischen Werke, die es wert sind, einem breiteren Publikum bekannt zu werden.

Alfred Adler – zum 150. Geburtstag

Alfred Adler wurde am 7. Februar 1870 in Wien als 2. Sohn einer aus Ungarn stammenden jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Die Sonne in seinem Geburtshoroskop steht im Zeichen Wassermann in Konjunktion mit Mars, Krebs ist das Zeichen am Aszendent, an den sich der Sonnenherrscher Uranus schmiegt. Schon daran erkennen wir die Eckpunkte seines Charakters: ein sensibler, mitfühlender, fürsorglicher Mensch, der seine Empathie nicht nur nach aussen zeigte, sondern sich aktiv und mutig für andere einsetzte (Sonne Konjunktion Mars in Wassermann im 8. Haus) und dabei auch neue Wege beschritt (Uranus Konjunktion Aszendent).

Er litt an Rachitis und wäre mit 4 Jahren beinahe an einer Lungenentzündung gestorben, was uns der progressive Mond in Zwillinge (Lunge) in Opposition zu Saturn (Todesgefahr) anzeigt.

Nach der Matura studierte Adler an der Universität Wien Medizin und wurde zunächst Augenarzt, bevor er sich als Allgemeinmediziner niederließ, wo er mit der Armut vieler Patienten konfrontiert war, die oft unter unzumutbaren Bedingungen lebten. Diese Erfahrung machte ihm die Notwendigkeit sozialmedizinischer Betreuung bewusst, die er in Wien mit Hilfe reformfreudiger Politik vorantrieb. Da er in einer zunehmenden Mondphase geboren ist (Quadrat), ist es auch seine Aufgabe, etwas auf die Beine zu stellen.

In Adlers Radix stehen fast alle Planeten (bis auf Uranus und Saturn) in der oberen Hemisphäre, das heisst, er ist sehr kommunikativ und braucht andere Menschen, um sich seinen Anlagen entsprechend verwirklichen zu können. Er hat aber auch die Aufgabe, seine Potenziale der Allgemeinheit und sich selbst der Öffentlichkeit und Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das MC, das Hinweise auf den Beruf und die eigene Lebensausrichtung gibt, steht in Fische, was uns den mitfühlenden Menschen aufzeigt, der seine Berufung in einer helfenden, heilenden oder sozialen Tätigkeit findet.

Adler begann sich mehr und mehr für Psychologie zu interessieren, was gut zum Krebs-Aszendenten passt und sich auch im Quadrat zwischen Mond und Merkur zeigt. Ab 1902 nahm er an den Diskussionsrunden der Mittwochabend-Gesellschaft von Sigmund Freud teil, entwickelte jedoch schon bald eine von Freuds Psychoanalyse abweichende, eigenständige Lehre. Kein Wunder, mit Merkur in Wassermann ist er in seinem Denken unkonventionell und eigenwillig, ein Widerspruchsgeist, der Regeln und vorgegebene Rahmenbedingungen nur schwer akzeptieren kann.

Adler sah den Menschen nicht von Trieben bestimmt, sondern als freies Wesen, das die kulturellen Aufgaben lösen muss, die ihm das Leben stellt (eine gute Analogie zur Wassermann-Sonne im 8. Haus). Diese Gegensätze der Anschauungen führten 1911 zum Bruch mit Freud. In seiner 1907 publizierten Studie über Minderwertigkeit von Organen legte Adler seinen Standpunkt und seine neuen Ideen dar. Seine Lehre bezeichnete er als Individualpsychologie (ein fast zwingender Name für einen individualistisch ausgerichteten Wassermann-Geborenen), weil er in seiner Arztpraxis zu dem Schluss kam, dass jeder Patient als Unwiederholbar-Einmaliges, als Individuum und als Ganzheit körperlich zu behandeln und psychisch zu verstehen sei. Er prägte die Begriffe „Minderwertigkeitsgefühl“ und „Minderwertigkeitskomplex“.

Beim Beobachten von Organunzulänglichkeiten konnte Adler feststellen, dass Körper und Psyche die Tendenz haben, diese auf irgendeine Art zu kompensieren. Diese Situation der Minderwertigkeit oder Unterlegenheit fand Adler im psychischen Bereich vor allem bei den drei Lebensaufgaben Arbeit – Liebe – Gemeinschaft. Die menschliche Psyche hat die Tendenz, einen Zustand der Unterlegenheit durch ein hervorgehobenes Geltungsstreben zu kompensieren, wobei nicht selten andere Menschen klein gemacht werden, um selbst besser dazustehen. Adler begründete ein derartiges Minderwertigkeitsgefühl mit einem Mangel an Geborgenheit, dem der Mensch in früher Kindheit ausgesetzt gewesen war, sodass er sich nicht wirklich „aufgehoben“ fühlen konnte – im Unterschied zu ihm selbst, der mit einem in Stier erhöht stehenden Mond in Konjunktion zu Jupiter ausgestattet war. Daraus können wir schließen, dass er von der Familie geliebt und gefördert wurde. Dass das Verhältnis zur Mutter trotzdem nicht so innig war, liegt wohl an der Position des Geburtsherrschers Mond im 11. Haus, was doch eine gewisse Distanz zur Mutter aufzeigt. Freundschaften und und Unternehmungen mit Gleichgesinnten spielen bei dieser Mond-Stellung eine beinahe wichtigere Rolle als die eigene Familie. Ausserdem läuft der Mond nach Jupiter noch auf Pluto zu, sodass die Liebe zur Mutter mit emotionalem Schmerz verbunden gewesen sein könnte.

Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war eine Blütezeit der Individualpsychologie. Sein uranisch geprägtes Wesen machte es Adler leicht, sich an den Reformen des Roten Wien zu beteiligen. Die Erziehungsarbeit der Kinderfreunde und die städtische Kinder- und Jugendbetreuung wurden durch Adlers therapeutische Ansätze stark beeinflusst. Im Rahmen der von Otto Glöckel initiierten Wiener Schulreform konnten Adler und seine Mitarbeiter rund dreißig Erziehungsberatungsstellen in Wien eröffnen.

Die Sonnenstellung im 8. Haus bedeutet unter anderem, sich mit den Werten anderer Menschen auseinanderzusetzen – was Adler als Arzt und Psychologe natürlich ausgiebig tut. Er belässt es aber nicht beim Auseinandersetzen, sondern greift aktiv ein (Sonne Konjunktion Mars).

1897 heiratete Alfred Adler in Moskau die Russin Raissa Timofejewna Epstein (Venus im 9. Haus: Beziehung mit Ausländerin), mit der er 4 Kinder hatte – darunter die bekannte Neurologin und Psychiaterin Alexandra Adler (1901-2001). Die Ehe dürfte glücklich gewesen sein, denn erstens hatte Adler auf Frauen wohl eine charismatische Ausstrahlung mit Mond/Jupiter/Pluto, und ausserdem waren beide weiblichen Planeten (Mond und Venus) erhöht gestellt, sodass sich Frauen emotional angesprochen und verstanden fühlen konnten. Mit Venus Sextil Jupiter war Adler sicherlich ein angenehmer und grosszügiger Partner, der sich jedoch auch jene Freiräume nahm, die er aufgrund seines Berufes und seiner Studien benötigte.

Seit 1926 hatte Alfred Adler eine Gastprofessur an der Columbia University New York, und 1934, als die Lage in Europa immer bedrohlicher wurde, übersiedelte er ganz in die USA, kehrte jedoch für Vorträge immer wieder nach Europa zurück. Während einer solchen Vortragsreise starb Adler unerwartet am 28. Mai 1937 in Schottland an Herzversagen. Die Stadt Wien, die die Urne mit Adlers Asche 2011 von Edinburgh nach Wien überführen und in einem Ehrengrab am Zentralfriedhof beisetzen ließ, würdigte ihren grossen Sohn u.a. auch mit der Benennung einer Straße nach ihm.

Nikolaus Harnoncourt zum 90. Geburtstag

Der grossartige Musiker, Dirigent und langjähriger Leiter des von ihm gegründeten „Concentus Musicus“ wäre am 6. Dezember 2019 90 Jahre alt geworden.

Der Pionier der historischen Aufführungspraxis stammte väterlicherseits aus einem luxenburgisch-lothringischen Adelsgeschlecht, seine Mutter war eine Urenkelin von Erzherzog Johann. Da er an einem 6. Dezember, dem Nikolaustag, zur Welt kam, erhielt er den Vornamen Nikolaus. In Berlin wurde er geboren, weil sein Vater dort als Bauingenieur arbeitete, doch bereits 1931 übersiedelte die Familie nach Graz. Nach Nikolaus wurden noch 3 weitere Brüder geboren, die alle Musikunterricht erhielten und regelmäßig mit den Eltern zusammen Hausmusik praktizierten.

Nikolaus entschloss sich nach dem 2. Weltkrieg, Musiker zu werden, und zog 1948 zum Studium nach Wien, um professionellen Cello-Unterricht zu nehmen. Dort wurde er auf die „Alte Musik“ aufmerksam und lernte auch seine spätere Frau Alice kennen, die Geigerin war. 1952 wurde Harnoncourt als Cellist zu den Wiener Symphonikern verpflichtet, wo er bis 1969 im Orchester spielte.

1953, dem Jahr in dem Nikolaus und Alice heirateten, wurde ein Musikkreis gegründet, der zunächst nur aus Streichern bestand, sich in der Wohnung der Harnoncourts traf und sich zur Aufgabe setzte, Musik aus Barock und Vorbarock auf alten Instrumenten zu spielen, um „Musik als Klangrede“ umzusetzen. Dazu war es notwendig, die alten Spieltechniken zu erlernen, die im Stilwandel der Jahrhunderte verloren gegangen waren. Erst im Jahre 1957 traten die Musiker unter dem Namen „Concentus Musicus Wien“ erstmals öffentlich auf und erzielten wenig später mit den Brandenburgischen Konzerten von Johann Sebastian Bach auf Originalinstrumenten den internationalen Durchbruch.

Nachdem Harnoncourt lange Zeit die Orchesterwerke des Concentus immer vom Cello aus geleitet hatte, begann er in den 1970-er Jahren zu dirigieren und leitete auch andere, moderne Orchester – übrigens immer ohne Taktstock. Er erweiterte das Repertoire der Barockmusik und nahm mehr und mehr auch klassische, romantische und modernere Komponisten in sein Programm auf. Legendär wurde sein gemeinsam mit dem Regisseur Jean-Pierre Ponnelle im Opernhaus Zürich gestalteter Monteverdi-Zyklus, der ihn als Dirigent international bekannt machte, und dem in den 1980-er Jahren noch ein Mozart-Zyklus folgte.

Seit 1985 findet in Graz das Musikfestival „Styriarte“ statt, das bis heute eine wesentliche Aufführungsplattform des Concentus Musicus ist, der sich nach wie vor Harnoncourt verpflichtet fühlt.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und sogar Anfeindungen seitens anderer renommierter Dirigenten erlangte Nikolaus Harnoncourt mit seinen Musikinterpretationen auf historischen Instrumenten Weltruhm und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Er dirigierte an verschiedenen Opernhäusern, bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Philharmonikern und anderen Orchestern von Weltformat. Am 5. Dezember 2015, einen Tag vor seinem 86. Geburtstag, teilte er seinen Rückzug vom Dirigentenpult mit. Nikolaus Harnoncourt starb am 5. März 2016 in St. Georgen im Attergau.

Werfen wir nun einen Blick in das Horoskop dieses aussergewöhnlichen Musikers, der von seiner Arbeit nicht nur beseelt, sondern fast besessen war.

Als erstes fällt die übermäßige Betonung des Feuer-Elements auf: Löwe-Aszendent, Sonne, Merkur und Mars in Schütze sowie Uranus in Widder: Das ist ein Mensch, der für seine Berufung brennt, der mit begeisterungsfreudiger Initiative, mit Mut und Lebensfreude an seine Aufgabe herangeht und dabei auch einen Sinn für Dramatik
erkennen lässt.

Wir finden die meisten Planeten in der unteren Hemisphäre, vor allem im 2. Quadranten, dem Seelenquadranten, haben es also mit einem Menschen zu tun, der in sich selbst verankert ist und möchte, dass die anderen sich mit ihm auseinandersetzen.

Der Löwe-Aszendent verweist auf einen gewissen Geltungsdrang. Das Ich will großartig sein, strahlen, glänzen und im Mittelpunkt stehen, daher strebt es eine Chefposition an, setzt sich gerne in Szene und kann auch autoritär sein. Als Dirigent duldete Harnoncourt keine Schlampereien und liess so lange probieren, bis der von ihm gewünschte Klang und Rhythmus erzielt war.

Die Sonne, die über das Aszendenten-Zeichen herrscht, steht eingebunden in ein Stellium mit Mars und Merkur in Schütze im 4. Haus. Das zeigt, wie wichtig ihm die Familie und sein Zuhause war. Nicht nur arbeitete er ja mit seiner Frau Alice zusammen (Mond in 6: die Frau als Mitarbeiterin), und stellte seine Wohnung für Orchester-Proben zur Verfügung. Auch seine 4 Kinder wurden in die Arbeit eingebunden, die Eltern beschäftigten sich viel mit ihnen und widmeten ihnen tagebuchartige Aufzeichnungen über das gemeinsame Leben. Ein weltoffenes (Schütze) und zugleich harmonisches Zuhause gab dem Musiker Geborgenheit und Kraft (Sonne Konjunktion Mars), die vertraute Umgebung hatte einen hohen Stellenwert in seinem Leben.

Aber auch der Concentus Musicus war eine Art Familie für Harnoncourt. Manche Mitglieder begleiteten ihn jahrzehntelang auf seinem Weg und waren ihm bis zuletzt freundschaftlich verbunden.

Über das, was ihn seelisch und emotional bewegte (also vor allem die Musik) konnte sich Harnoncourt mit viel Begeisterung und Eloquenz äussern (Sonne als Herr von 1 in Schütze Konjunktion Merkur), er war aber auch zuweilen sehr direkt und impulsiv in seiner Ausdrucksweise (Sonne Konjunktion Mars), machte auch gerne spitze, treffende Bemerkungen.

Venus beherrscht das 10., das Berufshaus, und steht in Skorpion im 4. Haus. Wiederum haben wir hier eine Verbindung zwischen dem Beruf, der mit Musik zu tun hat (10. Haus Stier), und dem Privatleben. Einerseits prädestiniert ihn diese Venus-Stellung für eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit, die auch das Gefühl anspricht, andererseits weist sie auf eine leidenschaftliche Beziehung mit seiner Partnerin hin, die auch einen grossen Einfluss auf ihn hat. Soviel wir wissen, war die Beziehung zu seiner Frau Alice sehr glücklich, er schätze sie auch als Künstlerin und besprach sich in wichtigen beruflichen Fragen mit ihr. Da Venus auch über das 3. Haus herrscht, wird die Wichtigkeit der Kommunikation mit der Partnerin über Kunst noch einmal hervorgehoben. Beruf und Liebe bzw. Familie hängen für den Horoskopeigner zusammen, über die Beziehung kann ein wichtiger beruflicher Schritt gemacht werden und umgekehrt.

Auch der Mond steht für die Familie und zeigt uns durch seine Stellung in Wassermann und im 6. Haus, dass der Familienbegriff hier erweitert werden muss: für Harnoncourt waren all jene seine Familie, mit denen er intellektuelle, kulturelle und/oder humanistische Werte teilen konnte. Und mit denen er arbeitete (Mond in 6).

Diese Mondstellung verleiht ihm aber auch das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und ein gewisses Sendungsbewusstsein zu haben. Harnoncourt hat sich in seiner künstlerischen Tätigkeit (Mond ist Herr von 12) auf etwas ganz Eigenes spezialisiert (die alte Musik), und darin wollte er auch nicht eingeschränkt werden (Mond in Wassermann), er brauchte emotionale Freiräume, um sich wohl zu fühlen, prüfte Gefühle durch vernunftbetontes Denken und konnte trotz aller Freundlichkeit innerlich distanziert bleiben. Dieser Gefühlszustand wirkte sich auch auf die Arbeit aus, daher brauchte er eine Arbeit, die dem eigenen Wesen entsprach, sowie eine familiäre Atmosphäre bei der Arbeit.

Dass diese Arbeit auch erfolgreich ist und in der Öffentlichkeit gut ankommt, zeigt uns wiederum das Trigon zwischen dem Mond und Jupiter im 10. Haus, der überdies in Opposition zur Sonne steht und zusätzlich Glück in der Selbstverwirklichung bedeutet. Harnoncourt hat bei seinen Mitarbeitern stets hohes Vertrauen genossen, sodass er seine Visionen im Beruf verwirklichen konnte (Jupiter in 10), allerdings mit Verzögerungen, da Jupiter rückläufig ist. Doch konnte er sich das Vertrauen und Ansehen der Öffentlichkeit erwerben. Jupiter herrscht über das 5. Haus (Kreativität): der Horoskopeigner kann seine Kreativität beruflich zum Ausdruck bringen, was gut ist für die Selbstbestätigung.

Interessanterweise steht Saturn im Haus der Kreativität – er bedeutet hier aber keineswegs Hemmung oder Einschränkung, sondern, dass Harnoncourt seinen kreativen Ideen eine Form verlieh, und dass er sich bemühte, perfekte Leistungen zu vollbringen. Dennoch dürfte er eine gewisse Scheu gehabt haben, sich zur Schau zu stellen, sondern fühlte sich erst dann bereit für den grossen Auftritt, wenn alles tadellos war. Auf Auftritte bereitete er sich seriös und strukturiert vor und wirkte entsprechend klar und fachkundig. Er war sehr gewissenhaft in Bezug auf das Leben, das nicht vertan werden durfte, fühlte sich in oberflächlicher Gesellschaft und mit Small Talk nicht wohl, legte aber durchaus Wert darauf, als künstlerische Autorität anerkannt zu werden.

Saturn steht auch für das Alte (alte Musik) und bedeutet im Quadrat zu Uranus das Aufbrechen alter Werte und das Neue und Ungewöhnliche, das das Spielen von alter Musik auf Originalinstrumenten mit sich brachte.

Bleiben noch die Mondknoten, die genau über die MC/IC-Achse verlaufen und eine besondere Begabung sowie Schicksalshaftigkeit der Verwirklichung anzeigen. Der nördliche Mondknoten in Stier und am MC bedeutet, dass Harnoncourt seiner ureigenen Bestimmung und Berufung zu folgen hat (Stier steht für Musik), und zeigt auch eine besondere Leistung an, die zur Berühmtheit führt.

Somit gedenken wir dieses aussergewöhnlichen Menschen und Musikers an seinem 90. Geburtstag mit Freude und Dankbarkeit für das, was er der Musikwelt geschenkt hat.

Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Sie galt im frühen 19. Jahrhundert bereits als Wunderkind am Klavier und entwickelte sich zur europaweit gefeierten Virtuosin: Clara Wieck, geboren am 13. September 1819 in Leipzig, wurde von ihrem musikbegeisterten Vater schon früh auf diese Rolle hin erzogen. Friedrich Wieck, studierter Theologe und ausgebildeter Pianist, der auch eine Klavierfabrik und eine Leihanstalt für Musikalien gegründet hatte, ließ seiner ältesten überlebenden Tochter bereits im Alter von 5 Jahren intensiven Klavierunterricht zuteil werden.

Clara hatte die Musik sozusagen in den Genen (die Mutter war Sängerin), was wir auch sehr schön in ihrem Geburtshoroskop sehen können: Sowohl der Krebs-Aszendent als auch das MC in Fische deutet auf eine künstlerische Veranlagung hin, die noch verstärkt wird durch den Mond in Konjunktion zum Aszendenten. Der Mond, der ja im Horoskop auch für die Weiblichkeit und die Mutter steht, ist hier hochsensibel und kreativ angelegt, hat aber auch das Bedürfnis, diese Liebe zur Musik nach aussen (Krebs-Aszendent) sichtbar zu machen.

Friedrich Wieck hatte das aussergewöhnliche Talent seiner Tochter erkannt, und damit sie sich ganz auf das Klavierspiel konzentrieren konnte, nahm er sie nach wenigen Jahren aus der öffentlichen Grundschule und ließ sie privat unterrichten. Dadurch blieb die Ausbildung Claras weitgehend auf die Musik beschränkt, umfasste aber auch das Erlernen von Fremdsprachen und als Ausgleich lange Spaziergänge zur körperlichen Ertüchtigung. In seiner Unterrichtsmethode war der Vater keineswegs zimperlich, man könnte ihn als streng und unerbittlich bezeichnen, und er betrachtete Clara als sein Eigentum und sein Produkt. In Claras Radix gibt uns die Stellung der Sonne (Vater) in Opposition zu Pluto und Saturn den Hinweis auf einen dominanten, bestimmenden Vater, der hohe Ansprüche an Disziplin und Pflichtgefühl stellt und auf seine Tochter einen hohen Erwartungsdruck ausübt. Diese versucht, dem zu entsprechen, wenn auch nicht ohne gelegentliche Widerstände.

Mit der Zeit dürfte Clara diese Ansprüche jedoch verinnerlicht haben, denn sie fand durch den präzisen künstlerischen Ausdruck ihre Selbstverwirklichung (Stellium Merkur, Venus und Sonne in Jungfrau), und entwickelte einen enormen Ehrgeiz (Sonne Opposition Saturn), wobei sie von sich selbst und von anderen viel verlangte. Immer wieder musste sie sich jedoch auch am Vater reiben und mit ihm kämpfen. Der angeborene und vielleicht anerzogene Mangel an Selbstbewusstsein (Jungfrau-Sonne Quadrat Neptun) liessen sie an sich selbst zweifeln, wenn sie nicht alles erfüllte, was der Vater von ihr verlangte. Und der Erfolg stellte sich bald ein. Clara Wieck fand schon bei ihren frühen, privaten Auftritten große Anerkennung. Für den Vater war sie das Aushängeschild seiner klavierpädagogischen Methode, die er auch Musikern wie Robert Schumann und Hans von Bülow angedeihen ließ.

Friedrich Wieck war aber weit mehr als nur Claras Lehrer: er organisierte ihre oft mit Strapazen verbundenen Konzertreisen und sorgte dafür, dass am Aufführungsort ein funktionierender Flügel für die Pianistin bereitstand, was damals nicht selbstverständlich war. Er suchte allerdings auch die Werke aus, die sie spielen sollte, das waren vor allem gefällige und zugleich technisch anspruchsvolle Kompositionen zeitgenössischer Komponisten, erlaubte ihr aber auch, eigene Kompositionen aufzuführen. Erst als sich der Einfluss des Vaters verringert hatte, spielte Clara Wieck in ihren Konzerten auch anspruchsvollere Werke von Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin und Robert Schumann. So wurde sie bereits in jungen Jahren als Virtuosin am Klavier im In- und Ausland bekannt und wurde in einem Atemzug mit Pianisten wie Adolf Henselt oder Franz Liszt genannt.

Nichtsdestotrotz haben wir es mit einem Horoskop zu tun, das eine massive Vater-Problematik aufweist, erkennbar daran, dass die Sonne vielfach verletzt ist und Spannungswinkel zu praktisch allen überpersönlichen Planeten aufweist: Quadrat zu Uranus und Neptun, Opposition zu Pluto, Chiron und Saturn. Mit dieser Prägung hat Clara im weiteren Leben eine Affinität zu schwierigen Männern: Es waren unberechenbare Exzentriker, aber natürlich auch mit aussergewöhnlichem Talent gesegnete Männer (Sonne Quadrat Uranus), Künstler, Spieler und Kranke (Sonne Quadrat Neptun), mit einem Hang zur Depression (Sonne Opposition Saturn) und zur Selbstzerstörung (Sonne Opposition Pluto). Saturn als Herrscher des partnerbezüglichen 7. Hauses steht in Konjunktion zu Chiron und Pluto im 10. Haus: es ist also klar, dass ihre beruflichen Ambitionen mit denen eines Partners eng, wenn auch nicht konfliktfrei, verwoben sind.

Einen Mann, der die meisten dieser Eigenschaften in sich verkörperte, fand Clara in Robert Schumann, einem Schüler ihres Vaters. Dieser geniale Komponist und hochbegabte Pianist, der sich in seinem Perfektionsdrang selbst so unter Druck setzte, dass die rechte Hand gelähmt wurde, was seine Pianistenkarriere frühzeitig beendete, weist in seinem eigenen Horoskop ein exaktes Sonne-Pluto-Quadrat sowie eine Sonne-Saturn-Opposition auf und war bei aller künstlerischer Begabung ein extrem schwieriger Mensch. Er wurde Claras grosse Liebe, bei ihm fand sie nicht nur eine tiefe Verbundenheit (seine Venus nahe ihrem Aszendenten) und Leidenschaft (sein Pluto in Opposition zu ihrer Sonne), sondern auch sehr viel Verständnis für ihr eigenes Künstlertum, das er entsprechend förderte (sein Jupiter im Trigon zu ihrer Sonne). Sie dankte es ihm, indem sie seine Werke aufführte und so seine Bekanntheit in der Öffentlichkeit vorantrieb (ihr Jupiter in Quadrat zu seinem MC).

Kennengelernt hatten sich die beiden, als Clara 8 Jahre alt war. Schumann war ja ein Schüler ihres Vaters und verkehrte häufig im Hause Wieck. Die Liebe erwachte, als Clara 16, der neun Jahre ältere Robert Schumann 25 war. Friedrich Wieck war jedoch keinesfalls bereit, die Liebe seiner Tochter zu Robert Schumann zu akzeptieren. Er überwachte sie fast rund um die Uhr, untersagte jeglichen Kontakt und verbot ihr selbst einen Briefwechsel mit Robert Schumann. Dennoch gelang es dem Liebespaar, sich heimlich zu treffen. Mit 20 Jahren verließ Clara Wieck den väterlichen Haushalt. Aufnahme fand sie ab September 1839 bei ihrer Mutter in Berlin (Claras Eltern hatten sich 1824 getrennt und waren jeweils neue Verbindungen eingegangen), wo sie die Weihnachtszeit 1839 mit Robert Schumann verbringen konnte und bis zur Hochzeit im September 1840 wohnte.

Clara war also bereit, für ihre Liebe zu kämpfen und sich gegen den Willen des Vaters durchzusetzen – damit hat sie eine wesentliche Aufgabe der Sonne-Pluto-Opposition erfüllt: Abnabelung vom Vater, Selbstverwirklichung, Durchsetzung und Lebensgestaltung nach eigener Vorstellung.

Unmittelbar nach der Eheschließung sah sie sich selbst primär als Ehefrau Robert Schumanns, die ganz für ihn und sein Wohlergehen präsent sein und ihm ein sorgenfreies Leben und ungestörtes Komponieren ermöglichen wollte. Mit Venus im 4. Haus im Sextil zum Mond ist es ihr ein Anliegen, für ein harmonisches Familienleben zu sorgen. Selbstverständlich oblagen ihr auch die Führung des Haushalts und die Aufsicht über die Bediensteten (Sonne im 4. Haus). Die Schumanns führten erst in Leipzig, dann in Dresden und schliesslich in Düsseldorf ein offenes Haus und empfingen viele Gäste, vor allem Musiker, die ihre eigenen Werke präsentieren oder mit Clara musizieren wollten (Venus Konjunktion IC steht für Kunst im eigenen Heim, in der Familie, und verkörpert auch eine charmante Gastgeberin). Dennoch wollte Clara im Lauf der Zeit ihre künstlerische Laufbahn weiterverfolgen, Konzerte geben und auf Konzertreisen gehen, da sie Angst hatte, ihre pianistischen Fähigkeiten zu verlieren, wenn ihr die tägliche Übung und die stete Begegnung mit dem Publikum fehlte. Robert Schumann sah es jedoch zunächst nicht gern, dass seine Frau weiterhin konzertieren wollte; er verlangte zumindest für das erste Ehejahr ihre Gegenwart ganz an seiner Seite und regte sie mehr zum Komponieren an. Dazu wurde Clara bald schwanger, sie brachte insgesamt 8 Kinder zur Welt, von denen 7 überlebten.

Doch Clara Schumann setzte ihren Wunsch, auch als Ehefrau und Mutter wieder aufzutreten und auf Konzertreisen zu gehen, recht rasch durch (auch das eine Komponente der Sonne-Pluto-Opposition und des Mondes am Aszendenten, der das Bedürfnis nach künstlerischem Ausdruck zeigt). Nicht zuletzt die finanzielle Situation der Familie ließ diesen Schritt als sehr angeraten erscheinen; denn Clara Schumann trug mit ihren Konzerteinnahmen in ganz erheblichem Maße dazu bei, dass der Lebensunterhalt für die Familie bestritten werden konnte. Die Sonne als Herrscherin des 2. Hauses steht im 4. Haus: sie sorgt dafür, dass das Einkommen der Familie zugute kommt.

Die glückliche und auch sexuell erfüllte Ehe fand ein jähes Ende, als Robert Schumann sich in einem Anfall von Depression und Halluzinationen von einer Brücke in den Rhein stürzte, um Selbstmord zu begehen. Er wurde gerettet und in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Clara, die damals mit dem jüngsten Sohn schwanger war, durfte ihn auf Anraten seiner Ärzte jedoch nicht besuchen. Dies wurde ihr erst zwei Jahre später, kurz vor Schumanns Tod, gewährt. So tief sie der Tod ihres Ehemanns getroffen haben musste, zeigt das Trigon zwischen dem Mond und Pluto, dass ihre Stabilität in Krisen und Umbruchsituationen doch sehr viel höher war, als es nach aussen hin den Anschein erwecken mochte.

Bereits 1853 hatte Clara den jungen Komponisten Johannes Brahms kennengelernt, der auf einer Reise durch Deutschland beim berühmten Kollegen Robert Schumann seine Aufwartung machte und höchst liebevoll im Hause Schumann aufgenommen wurde. Brahms‘ Verehrung für Schumann und die leidenschaftliche Liebe zu dessen Gattin, die durch zahlreiche Briefe belegt ist (auch wenn die meisten vernichtet wurden), gingen Hand in Hand. Auch Clara schätzte und liebte den 14 Jahre Jüngeren. Es ist jedoch zweifelhaft, ob die beiden wirklich ein intimes Liebespaar waren, selbst wenn beide das ersehnt haben mögen. Solange Schumann am Leben war, hielt Clara ihm unverbrüchlich die Treue, und auch Brahms hätte es nicht gewagt, dem verehrten Freund und Meister die Gattin auszuspannen. Dass die gegenseitige Anziehung und liebevolle Zuneigung gross und tief war, ist erwiesen. Ob es beiderseits mangelnder Mut war oder Brahms‘ offensichtliche Bindungsunfähigkeit, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Jedenfalls hat sich im Lauf der Jahre eine tiefe und innige Seelenfreundschaft zwischen den beiden grossartigen Menschen und Musikern entwickelt (Mars in Krebs Sextil Venus), in der sie sich gegenseitig förderten. Bei fast jedem ihrer Konzerte spielte Clara zumindest eine Komposition ihres Freundes Brahms, und er stand ihr in schweren Zeiten sowohl als Seelentröster, wie als tatkräftiger Unterstützer in praktischen und finanziellen Angelegenheiten zur Seite.

In späteren Jahren ging Clara Schumann noch einmal eine Liebesbeziehung ein, und zwar zu dem Komponisten Theodor Kirchner. Diese Beziehung scheiterte jedoch an Kirchners Spielsucht und seiner Unverlässlichkeit (Sonne Quadrat Neptun und Uranus), sodass sie diese Verbindung beendete. Ihr Leben war weiterhin ausgefüllt von erfolgreichen Konzertreisen durch zahlreiche Städte Europas. Clara Schumann blieb eine überall gefeierte Pianistin. 1878 wurde sie als erste Klavierlehrerin an das Konservatorium Frankfurt am Main berufen und betätigte sich als Herausgeberin der Kompositionen Robert Schumanns. Auf diese Weise – und durch ihre Aufführungen seiner Werke – vermehrte sie zu einem grossen Teil seinen Ruhm als Komponist. Ihr letztes Konzert gab sie am 12. März 1891 im Alter von 71 Jahren. Am 26. März 1896 erlitt Clara Schumann einen Schlaganfall und starb wenige Monate später nach einem weiteren Schlaganfall am 20. Mai 1896 im Alter von 76 Jahren.

Dass Claras künstlerisches Potenzial sich nicht nur auf das Klavierspielen, sondern auch auf das Komponieren erstreckte, ist am Horoskop dieser hochsensiblen Künstlerin ablesbar. Die starke Wasserbetonung, die sie phantasievoll, intuitiv und kreativ machte, der Krebs-Aszendent mit dem Mond an seiner Seite kann sowohl die eigenen Gefühle als auch die anderer Menschen zum Ausdruck bringen. Das Fische-MC mit dem Herrscher Neptun im 6. Haus steht für die künstlerische Berufung, der auch im Alltag Ausdruck verliehen wird. Das Sextil zwischen Merkur und Mars verleiht ihr eine rasche Auffassungsgabe sowie Fingerfertigkeit, die Rezeption zwischen Jupiter und Uranus schenkt ihr Inspiration und bietet immer wieder Chancen, die sie zu nützen versteht. Bleibt noch der aufsteigende Mondknoten in Widder und im 10. Haus: ein eindeutiger Hinweis darauf, sich mit der von der Familie mitbekommenen künstlerischen Ader (Südknoten in Waage in 4) im Beruf mit Tatkraft, Mut und Initiative durchzusetzen und nicht in Ehe und Familie das alleinige Seligmachungsinstrument zu sehen. In diesem Sinne ist Clara Schumann ihrer Bestimmung gefolgt und hat ein erfülltes Leben gelebt.

Napoléon Bonaparte – zum 250. Geburtstag

Sein Name ist in der ganzen Welt bekannt, er wurde bewundert, war gefürchtet, verhasst und wird vor allem mit Kriegen und Schlachten in Verbindung gebracht. Lange Zeit galt er als unbesiegbar, und die Schlacht, die ihm zum Verhängnis wurde, steht symbolisch für Niederlagen aller Art: Waterloo. Vor 250 Jahren wurde Napoléon Bonaparte in Ajaccio, Korsika, geboren. Sein ursprünglicher Name war Napoleone Buonaparte.

Seine Eltern entstammten dem niederen korsischen Adel und kämpften gemeinsam mit Pasquale Paoli gegen die genuesische Herrschaft und für die Unabhängigkeit Korsikas. Letizia Buonaparte hatte noch hochschwanger ihren Ehemann Carlo zu den Guerillakämpfen begleitet, und als sie am 15. August 1769 einen Sohn zur Welt brachte, nannte sie ihn nach einem ihrer Onkel, der gegen die Franzosen gekämpft hatte, Napoleone – der Löwe ist darin enthalten.

Kurz nach seiner Geburt kam Korsika unter französische Herrschaft, und da der Gouverneur mit Carlo Buonaparte befreundet war, kamen die Söhne Joseph und Napoleone, später auch Lucien und Louis, in den Genuss einer Ausbildung in Frankreich. Während der ältere Joseph für das Priesteramt vorgesehen war, wurde der lebhaftere und kräftigere Napoleone in eine Militärschule geschickt, in der er durch Intelligenz, Disziplin und eine mathematische Begabung auffiel, sodass er später die Ecole militaire in Paris besuchen konnte und zum Artillerieleutnant ausgebildet wurde. Im Zuge der französischen Revolution stieg er rasch auf und war mit 24 Jahren bereits General.

Napoleons Lebenslauf dürfte in weiten Zügen bekannt sein. Viele Menschen verbinden mit seinem Namen einen unbeugsamen Eroberungswillen und Machthunger, schon in der Schule wurde uns beigebracht, dass dieser despotische Feldherr halb Europa unter seine Herrschaft brachte. Das ist natürlich der Standpunkt seiner „Feinde“, zu denen Österreich die meiste Zeit auch gehörte. Dabei wird aber vergessen, dass er ein „Kind der französischen Revolution“ von 1789 war, der von den Ideen der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit begeistert und überzeugt war, und diese auch den anderen europäischen Völkern schenken wollte. Dass das der Aristokratie, vor allem der englischen, aber auch den Herrschern von Preussen, Österreich und Russland, nicht geschmeckt hat, ist nachvollziehbar.

Wer aber war der Mensch Napoléon Bonaparte – seinen Namen hatte er „französisiert“, nachdem er mit seiner Familie ins Exil nach Marseille gegangen war.

Schauen wir zunächst auf die Elemente-Verteilung in seinem Horoskop, so finden wir die Elemente Wasser, Erde und Feuer beinahe gleich stark: er war also ein mitfühlender, sozial denkender und hilfsbereiter Charakter (Wasser), der oft aus einem Gefühl heraus agiert, was ihn befähigt, auch in schwierigen Situationen richtig zu handeln, ohne lange zu überlegen. Gleichzeitig ist er auf das Praktische, Machbare fixiert, und er braucht Fakten und Beweise als Grundlage seiner Lebenssicherheit. Er ist imstande, methodisch zu denken und Informationen systematisch zu ordnen (Erde). Und obwohl das Feuer-Element das schwächste dieser drei Hauptelemente ist, trägt es doch wesentlich zu seinem Erfolg bei, denn es macht ihn begeisterungsfreudig, initiativ, aktiv, vital, energisch, stark, mutig und direkt, schenkt ihm Vertrauen und Lebensfreude. Das Feuer macht ihn dynamisch und ungeduldig, er kann spontane Entscheidungen treffen und lässt sich durch Hindernisse nicht so schnell entmutigen.

Bemerkenswert ist jedoch der totale Luft-Mangel: dieses fehlende Element ist ein Hinweis auf eine etwas starre, unflexible Haltung und mangelnde diplomatische Fähigkeiten. Es ist bekannt, dass Napoleon immer sehr direkt war und auch Wert darauf legte, dass seine Umgebung ihm offen und ohne Umschweife begegnete. Deshalb war er gefinkelten Diplomaten wie Metternich nicht gewachsen, an denen er letzten Endes scheiterte. Trotz seines Wunsches nach zwischenmenschlichen Beziehungen und Kommunikation fühlte er sich oft auch in seiner engeren Umgebung isoliert und unverstanden. Ein wenig kompensierte er den Luft-Mangel durch die Planetenbesetzung der Lufthäuser 3 und 7: seine 7 Geschwister waren für Napoleon die engsten Vertrauten, denen er Schlüsselpositionen zukommen ließ, aber auch die Partnerinnen (Josephine und Marie Louise) waren ihm immer sehr wichtig, er hörte auf sie.

Die Sonne, die das Wesen eines Menschen ausmacht, steht in ihrem eigenen Zeichen Löwe im 10. Haus erhöht und nahe dem MC, sodass ihm Selbstvertrauen, Würde und Stolz wesensimmanent sind. Wie viele Löwe-Menschen umgab auch Napoleon ein besonderes Charisma, das auf Großmut, Herzenswärme und Courage beruhte. Löwe-Menschen haben aber meist auch ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis, es genügt ihnen nicht, ein Teil der Menge (des Rudels) zu sein, nein, sie möchten im Mittelpunkt stehen, strahlen, glänzen und bewundert werden. Wie die Planeten um die Sonne, so sollte sich das Universum (sprich: die Umwelt) um die Löwe-Menschen drehen. Bei Napoleon kommt mit der Sonnen-Stellung im 10. Haus auch noch ein grosses Ego-Bewusstsein hinzu sowie ein enormer Ehrgeiz, um etwas zu gelten und anerkannt zu werden. Die Verwirklichung über den Beruf (in diesem Fall des Soldaten) ist für so einen Menschen fast lebensnotwendig. Für eine Führungspersönlichkeit ist die Fähigkeit, andere Menschen zu motivieren und zu begeistern, ihnen Selbstvertrauen und Mut vermitteln zu können, natürlich besonders wichtig. Genau das war Napoleons Talent: seinen Soldaten vor jeder Schlacht Selbstvertrauen und Mut zu vermitteln, sie von der Bedeutung ihrer Leistung zu überzeugen und sie für ihre Tapferkeit auszuzeichnen.

Die Gefahr bei der Löwe-Sonne ist der Hang zur Selbstüberschätzung und das übermäßige Streben nach Geltung, Macht und Bewunderung.

Stichwort Macht: Der Skorpion-Aszendent in Napoleons Radix schenkt ihm Willensstärke, Ausdauer und Entschlossenheit, zudem verleiht er ihm Leidenschaft, Intensität, Zähigkeit und die Bereitschaft, sich voll und ganz auf etwas einzulassen. Er verfügt über eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe, ist zu tiefen Einsichten fähig und schont sich selbst nicht. Von Zeitgenossen wird auch seine bemerkenswerte Konzentrationsfähigkeit und Fokussierung auf das Wesentliche hervorgehoben, die es ihm ermöglichte, selbst bei äusserster innerer Erregung äusserlich ruhig und gefasst zu bleiben. Wenn auch oft gesagt wird, dass Skorpione eher im Hintergrund die Fäden ziehen, so ist das bei der starken Löwe-Sonne in 10 natürlich nicht möglich, denn diese will Macht, ohne sich unterzuordnen. Von anderen abhängig zu sein, war Napoleon ein Gräuel, er folgte seiner Berufung, die ihn bis an die Spitze des französischen Staates führte.

Was in Biographien über Napoleon immer wieder erwähnt wird, ist sein starker Gerechtigkeitssinn. Ausserdem war die Ehre eines der höchsten Güter für ihn, die er allerdings mit der Liebe zu seinem Vaterland verband. Dafür könnte der Steinbock-Mond in Rezeption und Opposition zu Saturn verantwortlich sein, der ihm einerseits in seiner militärischen Ausbildung und auch später als General und Befehlshaber sehr viel Verantwortungsbewusstsein, Ehrgefühl und Disziplin verlieh. Andererseits entwickelte Napoleon aber auch einen enormen Ehrgeiz und konnte sich mit seinem Perfektionsdrang vermutlich in einen Dauerstress versetzen. Da er früh den Ernst des Lebens kennengelernt hat (mit 9 Jahren begann seine militärische Ausbildung) und nur beschränkt ein ausgelassenes und fröhliches Kind sein durfte, war er spontanen Gefühlsausbrüchen gegenüber skeptisch und stellte seine persönlichen Bedürfnisse stets hinter das Wohl Frankreichs zurück.

Mit Ernsthaftigkeit und Begeisterung verfolgte er die Ideen der französischen Revolution und machte sie sich zu eigen. Deren Terror-Auswüchse standen jedoch seinem moralischen Empfinden total entgegen, er fand die sinnlosen Gemetzel, die sich gegen die eigene Bevölkerung richteten eines aufrechten Soldaten unwürdig und bekämpfte die Gegner der Revolution lieber im Ausland. Doch auch das fünfköpfige Direktorium, das während seines Ägypten-Feldzugs installiert worden war, aber keine staatlichen Führungsqualitäten zeigte und den Saat an den Rand des Bankrotts führte, erregte Napoleons Missfallen, der, im Bestreben seinem Land und der Republik zu dienen, einen Staatsstreich inszenierte und sich selbst an die Spitze eines Dreier-Konsulats setzte. In seiner Zeit als Erster Konsul gelang ihm Aussergewöhnliches: er sanierte die Staatsfinanzen, gründete die Banque de France, initiierte ein umfangreiches Gesetzbuch, den Code Civil, an dem er auch selbst maßgeblich mitarbeitete, baute das Straßennetz in Frankreich aus und gab die Schaffung einiger bedeutender Bauwerke in Auftrag. Das alles ist die Konsequenz seines Dranges, die Dinge in seiner Umgebung zu strukturieren und zu ordnen (Mond in Steinbock in 3 Opposition Saturn).

Ein Wort noch über Napoleon und die Frauen. Mit Stier am Deszendenten und einer Krebs-Venus hatte er eine Vorliebe für sinnliche, weibliche Frauen, eventuell Ausländerinnen (Venus Spitze 9. Haus), erwartete aber natürlich Treue, Beständigkeit und wohlfundierte Grundsätze in ihrem Verhalten. In der 6 Jahre älteren verwitweten Josephine de Beauharnais hatte er wohl seine grosse Liebe gefunden, auch wenn ihre Zuneigung anfangs weniger auf Liebe, sondern auf den Vorteilen eines angenehmen Lebens beruhte. Aus Staatsräson ließ sich Napoleon später als Kaiser der Franzosen von ihr scheiden, um mit einer anderen Frau eine Dynastie aufbauen zu können. Diese war Marie Louise, die Tochter des österreichischen Kaisers Franz, eine junge, sinnliche, wenn auch schüchterne Frau, die ihm wunschgemäß einen Sohn schenkte. Die Geburt war schwer, und Marie Louise vergaß es ihrem Mann nie, dass er befahl, im Zweifelsfall ihr Leben zu retten, nicht das des Kindes – eine Entscheidung, die zum Glück nicht getroffen werden musste. Auch Marie Louise liebte Napoleon aufrichtig, und seinen Sohn baute er zum Nachfolger auf, verlieh ihm den Titel „König von Rom“ – dass dieser mit Anfang 20 an Tuberkulose starb, erlebte Napoleon nicht mehr. Mit einer weiteren Ausländerin, der polnischen Gräfin Marie Walewska, hatte Napoleon eine sieben Jahre dauernde Affäre, der ebenfalls ein Sohn entsprang. Die ungewöhnlichen Partnerinnen sind durch Uranus im 7. Haus verkörpert, der aber natürlich auch einen Hinweis auf das revolutionäre Umfeld und die unberechenbaren Gegner gibt.

Wurde Napoleon seine Selbstüberschätzung (Löwe-Sonne) oder seine Ungeduld (Merkur Quadrat Uranus und Mars Trigon Uranus) zum Verhängnis beim Russland-Feldzug, der in einem Desaster endete? Hat ihn bei Leipzig sein strategisches Genie verlassen, das ihm zu unzähligen Siegen verholfen hatte (Mars in Jungfrau Trigon Pluto Trigon Uranus bezeichnet einen kämpferischen, willensbetonten, kompromisslosen Menschen, der sich durch originelle Ideen und Finten auszeichnet) hat er einfach die Klimabedingungen des russischen Spätherbstes falsch eingeschätzt? Jedenfalls hatte sein Aussenminister Talleyrand recht, der da meinte: „Das ist der Anfang vom Ende.“ Und so war es auch.

Nach der Niederlage des Russland-Feldzugs verlor Napoleon die Völkerschlacht bei Leipzig, wo seine Armee gegen eine Übermacht von 3 Reichen auf aussichtslosem Posten stand. Im folgenden Jahr ging er im Verlauf des Wiener Kongresses nach Elba ins Exil, kehrte für 100 Tage zurück und ging in Waterloo endgültig unter. Er starb in der Verbannung in St. Helena am 5. Mai 1821 mit nicht ganz 52 Jahren. Todesursache: Magenkrebs.

Das heutige Frankreich wäre ohne Napoleon undenkbar. Er hinterließ nicht nur ein Gesetzeswerk, den Code Civil, der in Frankreich und anderen Staaten bis heute die Grundlage einer modernen Gesetzgebung bildet, er schuf auch das heute noch mustergültige französische Schulsystem, zentralisierte die Verwaltung, gründete die staatliche Bank und ließ zahlreiche Bauwerke und Straßen errichten. Europa war Anfang des 19. Jahrhunderts für die Ideen der Demokratie und der Menschenrechte noch nicht reif, die Napoleon zu gerne in vielen europäischen Staaten begründet hätte. Im Grund führte er Kriege, weil er den Frieden sichern wollte – etwas, was ihm leider nicht gelungen ist. Dennoch fielen die Ideen der französischen Revolution auch im übrigen Europa auf fruchtbaren Boden, was sich spätestens 1848 zeigen sollte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Archiv: Juni 2019

Archiv - Monatsausblick Juni 2019

Allgemein

Glückskinder des Monats:

Die Planetenkonstellationen begünstigen zur Zeit folgende Tierkreiszeichen bzw. einzelne Dekaden davon:

Alle Zwillinge- und Fische-Geborenen, dazu

 Stier-Geborene der 2. Dekade (2. – 11. Mai)

Stier-Geborene der 3. Dekade (12. – 21. Mai)

Krebs-Geborene der 1. Dekade (21./22. Juni – 2. Juli)

Löwe-Geborene der 2. Dekade (4. – 13. August)

Löwe-Geborene der 3. Dekade (14. – 23. August)

Jungfrau-Geborene der 1. Dekade (24. August – 3. September)

Jungfrau-Geborene der 3. Dekade (14. – 23. September)

Skorpion-Geborene der 2. Dekade (4. – 13. November)

Skorpion-Geborene der 3. Dekade (14. – 22. November)

Wassermann-Geborene der 2. Dekade (1.- 10. Februar)

Wassermann-Geborene der 3. Dekade (11.- 18. Februar)

 

Der Vollmond vom 18. Mai auf 27.37° Skorpion hatte es wirklich in sich, denn er brachte einiges an die Oberfläche und ans Licht der Öffentlichkeit. Seinem Ruf, im tiefen Urgrund bzw. Schlamm herumzuwühlen und dann so manchen Skandal oder Krisensituation ans Licht zu bringen, wurde dieser Skorpion-Vollmond jedenfalls gerecht. Wie eine Bombe schlug die Veröffentlichung des Ibiza-Videos ein, in dem die vormaligen FPÖ-Granden Strache und Gudenus in skandalöser Manier Teile der Republik Österreich gegen Spenden an ihre Partei „verscherbeln“ wollten. In der Folge wurde die türkis-blaue Regierung zu Fall gebracht. Der Österreich-Bezug dieses letzten Vollmonds ergibt sich, da er in einem genauen Quadrat zum Aszendenten und auch zum Mond des Staatsvertragshoroskops stand. Schon bemerkenswert. Der explosive Charakter dieser Enthüllung wird auch angezeigt durch die Stellung der progressiven Sonne in Konjunktion zu Uranus, und Transit-Pluto bildet ein Trigon zur Österreich-Sonne, die ja für die Regierung steht. Wie könnte es weitergehen?

 

Die Situation verspricht, sich Anfang Juni etwas zu beruhigen, denn wir haben am 3. Juni einen Neumond auf 12.34° Zwillinge, der eine neue Gesprächsbereitschaft und sachliche Verhandlungen anzeigt und uns wohl eine neue Regierung bescheren wird. Dieser Neumond steht im 10. Haus des Österreich-Horoskops nahe an Merkur und lässt hoffen, dass durch vielfältige Kontakte und Offenheit für vernünftige Lösungen ein allgemeiner Konsens bezüglich der Übergangsregierung gefunden werden kann. Vor allem zwischen dem 7. und dem 9. Juni, wenn Merkur ein Sextil zu Uranus bildet, gibt es ein günstiges Zeitfenster für originelle oder kreative Lösungen und Geistesblitze.

 

Privat können wir vom Neumond profitieren, wenn wir zum Beispiel in einer Beziehung aus überholten und vielleicht schädlichen Verhaltensweisen herauskommen und die Weichen neu stellen wollen (Pluto Trigon Venus). Dann könnte sich auch die Leidenschaft neu entfachen und intensivieren.

 

Schon zu Pfingsten müssen wir jedoch auf der Hut sein: die Sonne steht in Opposition zu Jupiter und im Quadrat zu Neptun, da neigen wir zu übermäßiger Großzügigkeit und Leichtgläubigkeit und sollten aufpassen, nicht womöglich Betrügereien auf den Leim zu gehen. Wir könnten diese Feiertage aber auch nützen, um unsere Spiritualität zu vertiefen und eventuell zu meditieren.

 

Nach Pfingsten, so Mitte Juni, gibt es eine ziemlich spannungsgeladene Konstellation: Merkur und Mars bilden eine Konjunktion zu einander, was Gereiztheit, Aggressivität auslösen kann, und zugleich eine Opposition zu Saturn Konjunktion Pluto: hier drohen weitere Krisen und Eskalationen, extreme Auseinandersetzungen oder Unglücksfälle. Da sollten wir uns in nichts hineinsteigern, und uns auf keinen Fall provozieren lassen, weder in Gesprächen noch im Verkehr. Ab 21. Juni, also rechtzeitig zum Sommerbeginn um 17.55 MESZ, wenn die Sonne in das Wasserzeichen Krebs eintritt, lässt die Spannung langsam nach.

 

Davor erleben wir noch einen Vollmond, und zwar am 17. Juni 2019 um 10.32 MESZ auf 25.53° Schütze, der uns die Möglichkeit schenkt, unseren Horizont zu erweitern und positiv und dynamisch auf sich bietende Gelegenheiten zu reagieren. Dieser Vollmond steht im Trigon zum Aszendent des Österreich-Horoskops und gradgenau auf der Mondknotenachse, sodass auch unsere Regierung die Chance hat, mit Blick in die Zukunft sinnvolle Aktionen zum Wohl des grossen Ganzen zu setzen, die sich auch ethisch-moralisch vertreten lassen.

Nach Sternzeichen:

Widder

Im Moment könnten Sie Zweifel plagen, ob das, was Sie sich vorgenommen haben, auch das Richtige ist. Vergessen Sie nicht, dass Ihnen hier eine vielleicht einmalige Möglichkeit geboten wird. Es kommt darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein – doch sehr viel mehr können Sie dazu nicht beitragen. Anfang Juni neigen Sie leider dazu, unbedingt recht haben zu wollen. Doch zwingen Sie anderen nicht Ihre Ansichten auf. Mitte des Monats ist die Zeit günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten. Aber auch Ihnen ist das Wohl der anderen ein Anliegen, Sie begegnen ihnen mit großer Freundlichkeit. In der letzten Juni-Woche könnten Sie auf Menschen oder Situationen treffen, die Ihren redlichen Bemühungen entgegenzuwirken scheinen. Doch das geschieht kaum aus reiner Boshaftigkeit, oft handeln diese Menschen ohne besondere Absicht. Sagen Sie ruhig Ihre Meinung, aber lassen Sie es dabei bewenden. Dann sollte die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen wieder besser funktionieren, zumal Sie ja wissen, was Sie wollen, und das auch klar und verständlich zum Ausdruck bringen können. Falls Sie eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür.

Den ganzen Juni sind Kräfte der Erneuerung spürbar, wichtige neue Impulse können gesetzt werden, sodass Sie voller Optimismus und Zuversicht neue Pläne schmieden können. Und doch könnte es wiederum einige kritische Entwicklungen und Verzögerungen geben, die Spannungen verursachen. Dafür verantwortlich ist das Saturn-Quadrat zu Ihrer Sonne, das Sie am besten mit Geduld, Disziplin und Korrektheit überstehen – etwas, was den ungeduldigen Widdern nicht gerade leicht fällt. Doch mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ist derzeit nicht die richtige Strategie, und falsch verstandener Ehrgeiz kann leicht zu Muskelverspannungen oder Migräne führen. In der 1. Monatshälfte fühlen Sie sich stark und zuversichtlich und erleben angenehme Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Sie durchaus Lösungen für noch offene Fragen finden könnten. Passen Sie nur auf, dass Ihr Temperament nicht mit Ihnen durchgeht, das könnte Ihre Umgebung leicht vor den Kopf stoßen. Gehen Sie auch keine finanziellen Risiken ein. Mitte Juni neigen Sie dazu, sich mit unverblümten Äusserungen durchsetzen zu wollen. Bleiben Sie sachlich, dann können Sie zum Monatsende hin viel Zuwendung bei Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden erhalten.

Den ganzen Juni könnten Sie in Machtkonflikte involviert oder mit Krisen oder Situationen konfrontiert sein, über die Sie keine Macht zu haben scheinen, die Sie allerdings gut bewältigen können, wenn Sie als Persönlichkeit gefestigt sind und auf diese Herausforderungen mit Bedacht reagieren. Überschätzen Sie nicht Ihre Kräfte und versuchen Sie nicht, etwas zu erzwingen. Anfang Juni widmen Sie sich gerne vielfältigen Aktivitäten und sind mit Ihrem lebhaften und hellwachen Geist aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen, können auch selbst Impulse setzen. Vielleicht verlassen Sie Ihre gewohnte Umgebung und begeben sich auf eine kleinere oder größere Reise. Mitte Juni fühlen Sie sich stark und zuversichtlich, erleben Begegnungen mit anderen Menschen als angenehm und fühlen sich durch sie angeregt, für offene Fragen Lösungen zu finden. In der 2. Monatshälfte sind Sie in streitlustiger Stimmung, verspüren Ärger und Reizbarkeit mehr als sonst. Bemühen Sie sich dennoch, einen kühlen Kopf zu bewahren, so schonen Sie Ihre Nerven. Ende Juni ist die Zeit günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden. Auch wenn Sie meinen, recht zu haben, müssen Sie anderen nicht unbedingt Ihre Ansichten aufzwingen.

Stier

Schon seit einiger Zeit bemühen Sie sich, neue Wege des Selbstausdrucks zu finden und Beschränkungen, die Ihr Leben belasten, aus dem Weg zu räumen. Das bedeutet eine Zeit unvorhergesehener, möglicherweise auch störender Ereignisse, die Sie darauf hinweisen, dass Sie einen Teil Ihrer eingefahrenen Verhaltensmuster aufgeben sollten, um Raum für Neues zu schaffen. Dieser Prozess kann mit einem Gefühl starker Unruhe einhergehen und Sie ganz schön gereizt machen. Dennoch sollten Sie sich auf Veränderungen und neue Entwicklungen einlassen, um nicht womöglich unangenehme Überraschungen zu erleben. Das erste Monatsdrittel verläuft geschäftig und geistig anregend. Mit Ihrem lebhaften und hellwachen Geist sind Sie aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen. Vielleicht verlassen Sie Ihre gewohnte Umgebung und begeben sich auf eine kleinere oder größere Reise. Zum Monatsende hin fühlen Sie sich stark und zuversichtlich und erleben angenehme Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Sie durchaus Lösungen für noch offene Fragen finden könnten. Auch wenn Sie meinen, recht zu haben, müssen Sie anderen nicht unbedingt Ihre Ansichten aufzwingen. Sagen Sie ruhig und sachlich Ihre Meinung, aber lassen Sie es dabei bewenden.

Im Juni können Sie ohne besondere Anstrengungen beachtliche Fortschritte machen. Nützen Sie diese Zeit, indem Sie jetzt das umsetzen, was Sie schon lange tun wollten. Wenn Sie jetzt gute Arbeit leisten, können Sie den Grundstein für künftige nachhaltige Erfolge legen. Das Verantwortungsgefühl sollte dabei jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Körperlich fühlen Sie sich zwar wohl, sollten Ihre Kräfte aber dennoch nicht vergeuden, sondern sorgsam mit Ihrer Gesundheit umgehen. Es könnte sein, dass Sie jetzt viel empfindlicher auf Ihre Umwelt reagieren und sich daher immer wieder zurückziehen, um nicht allzu vielen Einflüssen von aussen ausgesetzt zu sein. Da auch spirituelle Anliegen immer wichtiger werden, könnten Sie durch Meditation tiefe Einsichten gewinnen. Aber auch der Einsatz für Menschen, die Ihrer Hilfe bedürfen, kann lohnend sein. In der ersten Monatshälfte könnten sich jetzt neue Möglichkeiten für Ihre persönlichen Planungen zeigen, und spontane Entschlüsse haben gute Chancen auf eine positive Verwirklichung. Mitte Juni könnten Sie sich auf eine kleinere oder grössere Reise begeben, um neue Kräfte zu tanken. Dann wird der restliche Monat eher ruhig und erholsam für Sie verlaufen.

Im Juni sind Sie besser als sonst in der Lage, sich Ihren Mitmenschen gegenüber kraftvoll und umfassend auszudrücken, denn Sie wissen, dass Sie einige Herausforderungen gut bewältigt haben. Auch für das persönliche Vorwärtskommen ist die Zeit jetzt günstig, denn Sie setzen sich voll Leidenschaft für Ihre Ziele ein und werden ganz generell als leistungsfähige Person gesehen, die Dinge in Bewegung bringen kann. In der Liebe entwickeln sich die Dinge vor allem in der ersten Juni-Woche sehr positiv, Sie fühlen sich einem anderen Menschen sehr nahe und möchten dies auch allen anderen zeigen. Durch Ihren Charme wirken Sie auch auf andere sehr anziehend, was Ihre Chancen auf glückbringende Begegnungen erhöht. Aber auch für kreative Tätigkeiten ist die Zeit äußerst günstig. In der 2. Monatshälfte können Sie Ihre Aufgaben voller Kraft und Selbstvertrauen erledigen. Wenn Sie Ideen haben, bringen Sie sie mit Bestimmtheit zum Ausdruck, so können Sie dafür viel Anerkennung ernten. Zum Monatsende hin könnten Sie Ihre gewohnte Umgebung verlassen und sich auf eine kleinere oder grössere Reise begeben. Ein Ortswechsel wird Ihnen gut tun.

Zwillinge

Zunächst verläuft dieser Monat für Sie ziemlich ruhig und unspektakulär, es gibt keine besonderen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Es wäre allerdings möglich, dass Sie im Moment Zweifel plagen, ob das, was Sie sich vorgenommen haben, auch das Richtige ist. Vergessen Sie nicht, dass Ihnen hier eine vielleicht einmalige Möglichkeit geboten wird. Es kommt darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein – doch sehr viel mehr können Sie dazu nicht beitragen. In der Liebe entwickeln sich die Dinge vor allem Mitte Juni sehr positiv, Sie fühlen sich einem anderen Menschen sehr nahe und möchten dies auch allen anderen zeigen. Durch Ihren Charme wirken Sie auch auf andere sehr anziehend, was Ihre Chancen auf glückbringende Begegnungen erhöht. Aber auch für kreative Tätigkeiten ist die Zeit äußerst günstig. Die letzten Juni-Tage verlaufen geschäftig und geistig anregend. Mit Ihrem lebhaften und hellwachen Geist sind Sie aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen. Vielleicht verlassen Sie Ihre gewohnte Umgebung und begeben sich auf eine kleinere oder größere Reise.

Fühlen Sie sich derzeit etwas ziel- oder orientierungslos? Gibt es in Ihrer Umgebung unklare Verhältnisse und Verwirrung? Vielleicht haben Sie in letzter Zeit eine Entscheidung getroffen, die sich als falsch herausgestellt hat? Das liegt möglicherweise daran, dass Sie einer Illusion aufgesessen sind. Es gilt daher, tief in sich selbst hineinzuspüren und gegebenenfalls über Unsicherheiten zu reden. Achten Sie jetzt besonders auf Ihre innere Balance. Immerhin erhalten Sie den ganzen Monat über Unterstützung von Jupiter, sodass Sie viele, eventuell mit Mühe in die Wege geleitete Unternehmungen doch noch zum Erfolg führen können. Doch konzentrieren Sie sich nicht nur auf materiellen Zuwachs, sondern schenken Sie auch Ihren seelischen Bedürfnissen angemessene Aufmerksamkeit. Im ersten Monatsdrittel verfügen über ein gesundes Selbstvertrauen und können allem, was Sie tun, Ihren persönlichen Stempel aufdrücken. In der Liebe entwickeln sich die Dinge vor allem zum Monatsende hin sehr positiv, Sie fühlen sich einem anderen Menschen sehr nahe und möchten dies auch allen anderen zeigen. Durch Ihren Charme wirken Sie auch auf andere sehr anziehend, was Ihre Chancen auf glückbringende Begegnungen erhöht.

In den ersten Juni-Tagen arbeitet Ihr Verstand noch klarer als sonst, Sie fühlen sich hellwach und geistig voll auf der Höhe, daher fällt Ihnen auch das Kommunizieren sehr leicht. Da Sie sich energetisch so aufgeladen fühlen, drücken Sie sich auch mit großer Intensität aus und erregen dadurch viel Aufmerksamkeit. Dank Jupiter werden viele Ihrer Unternehmungen erfolgreich verlaufen, und Sie könnten sich versucht fühlen, über jedes vernünftige Maß hinaus zu gehen. Wenn Sie jedoch trotz Ihrer Glückssträhne „auf dem Boden“ bleiben, können Sie eine sehr produktive Zeit von bleibender Bedeutung erleben. Bis Pfingsten geht es dann eher ruhig dahin. Doch nach Pfingsten wird alles, was Sie jetzt beginnen, Ihren ganz individuellen Stempel tragen. Sie können sich gut durchsetzen, verfügen über ein gesundes Selbstvertrauen und lassen sich von niemandem über den Tisch ziehen. In der Liebe entwickeln sich die Dinge vor allem Ende Juni sehr positiv, Sie fühlen sich einem anderen Menschen sehr nahe und möchten dies auch allen anderen zeigen. Durch Ihren Charme wirken Sie auch auf andere sehr anziehend, was Ihre Chancen auf glückbringende Begegnungen erhöht. Aber auch für kreative Tätigkeiten ist die Zeit äußerst günstig.

Krebs

Auch im Juni kann es Vorkommnisse und unerwartete Ereignisse in Ihrem Leben geben, die Ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln, indem Sie eine neue Perspektive einnehmen. Chancen bieten sich besonders durch Freunde oder im Alltag und zeigen Ihren Wunsch, sich selbst frei und kreativ auszudrücken. Aber auch in lange andauernde Beziehungen kommt jetzt frischer Wind und die Gewissheit, dass es hier noch Neues zu entdecken gibt. Eine gute Zeit für Jobwechsel, vielfältige Unternehmungen und neue Erfahrungen. Bis Pfingsten fällt Ihnen die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen sehr leicht. Da Sie sich energetisch so aufgeladen fühlen, drücken Sie sich auch mit großer Intensität aus und erregen dadurch viel Aufmerksamkeit. Doch sollten Sie auch offen sein für die Argumente anderer Menschen. Die Zeit ist auch günstig, um auf Reisen zu gehen, da Sie dadurch viele neue Anregungen finden könnten. Auch Ende Juni sind Ihre Ich-Kräfte ungeheuer stark, Sie können sich gut durchsetzen, verfügen über ein gesundes Selbstvertrauen und lassen sich von niemandem über den Tisch ziehen. Alles, was Sie jetzt beginnen, wird Ihren ganz individuellen Stempel tragen.

Allerorten könnten jetzt Probleme zunehmen oder Hindernisse auftauchen. Arbeit und Verantwortung werden mehr, oder Sie empfinden das zunehmend als Belastung oder fühlen sich eingeengt. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter, sondern schauen Sie genau hin und handeln Sie dann, denn Sie bekommen jetzt die Chance, Dinge zu bereinigen, um frei zu werden. Das kann alte Ängste hervorrufen, sollte Sie aber nicht abschrecken. Gehen Sie mit sich und anderen achtsam um und riskieren Sie nicht zuviel. Schon seit geraumer Zeit verspüren Sie, dass Ihre Sensibilität und Ihr Mitgefühl deutlich ausgeprägter sind als sonst. Was will Ihnen das sagen? Möchten Sie sich vielleicht spirituell oder sozial für bedürftige Menschen engagieren? Oder wie könnten Sie lernen, Ihren Ahnungen, Ihrer Intuition und Inspiration zu trauen und diese konstruktiv einzusetzen? Hier könnte die Beschäftigung mit Yoga oder Meditation helfen. In der ersten Monatshälfte könnten sich Ihnen ungeahnte Möglichkeiten für die Verwirklichung Ihrer Ziele bieten. Ihre Ich-Kräfte sind jetzt ziemlich stark, sodass Sie sich anderen Menschen gegenüber durchaus behaupten können. Da Sie sich energetisch so aufgeladen fühlen, drücken Sie sich auch mit großer Intensität aus und erregen dadurch viel Aufmerksamkeit.

Dieser Monat wird Sie vermutlich mit einigen Schattenthemen konfrontieren. Möglicherweise fühlen Sie sich durch andere Menschen schnell verunsichert, reagieren eifersüchtig oder besitzergreifend. Auch wenn Sie sich deshalb behaupten und beweisen wollen, sollten Sie sich doch möglichst fair verhalten und sich auch nicht zuviel zumuten. In der ersten Juni-Woche ist die Zeit günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten. Aber auch Ihnen ist das Wohl der anderen ein Anliegen, und Sie können das so richtig geniessen. In der 2. Monatshälfte könnten sich Ihnen ungeahnte Möglichkeiten für die Verwirklichung Ihrer Ziele bieten. Ihre Ich-Kräfte sind jetzt ziemlich stark, sodass Sie sich anderen Menschen gegenüber durchaus behaupten können. Doch Vorsicht: lassen Sie sich nicht in unnötige Auseinandersetzungen oder Streitereien verwickeln, das könnte negative Folgen haben. Um Fronleichnam herum arbeitet Ihr Verstand noch klarer als sonst, Sie fühlen sich hellwach und geistig voll auf der Höhe. Da Sie sich energetisch so aufgeladen fühlen, drücken Sie sich auch mit großer Intensität aus und erregen dadurch viel Aufmerksamkeit. Die Zeit ist auch günstig, um auf Reisen zu gehen, da Sie dadurch viele neue Anregungen finden könnten.

Löwe

Wiederum könnten unerwartete Ereignisse Sie dazu bringen, sich mit ihrer aktuellen beruflichen oder privaten Situation auseinanderzusetzen. Sollten Sie damit unzufrieden sein, oder sich in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, dann überdenken Sie, ob Sie diese Situation aufrecht erhalten oder selbst verändern wollen. Lassen Sie sich jedoch von diesen Herausforderungen nicht aus der Bahn werfen, sondern reagieren Sie flexibel. Je mehr Sie sich gegen Veränderungen stemmen, desto eher werden Sie Ihnen von außen aufgezwungen. Und dann könnten Sie erst recht in Panik geraten. Es gibt aber auch Erfreuliches: Nach Pfingsten beispielsweise ist die Zeit günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten. Aber auch Ihnen ist das Wohl der anderen ein Anliegen, Sie begegnen ihnen mit großer Freundlichkeit. Zum Monatsende hin arbeitet Ihr Verstand noch klarer als sonst, Sie fühlen sich hellwach und geistig voll auf der Höhe, daher fällt Ihnen auch das Kommunizieren sehr leicht. Da Sie sich energetisch so aufgeladen fühlen, drücken Sie sich auch mit großer Intensität aus und erregen dadurch viel Aufmerksamkeit.

Sie gehören in diesem Monat eindeutig zu den Glückskindern! Sie erleben eine wachstumsorientierte, produktive Zeit, die nachhaltige Bedeutung erlangen kann. Kräfte der Erneuerung sind spürbar, wichtige neue Impulse können gesetzt werden, sodass Sie voller Optimismus und Zuversicht neue Pläne schmieden können. Auch Ihr Selbstwertgefühl erlebt einen ungeahnten Höhenflug. Es ist so angenehm, dass Sie am liebsten nur das Leben genießen und sonst nichts tun möchten. Doch mit Ihrem kreativen Potenzial wäre es schade, diese Zeit ungenützt verstreichen zu lassen. Sie könnten beispielsweise Ihre Weiterbildung vorantreiben, eine Fernreise unternehmen oder sich in eine neue Sportart vertiefen. Zu Pfingsten fühlen Sie sich stark und zuversichtlich und erleben angenehme Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Sie durchaus Lösungen für noch offene Fragen finden könnten. Auch danach geht es grossartig weiter. Um Fronleichnam herum ist die Zeit beispielsweise günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten. Aber auch Ihnen ist das Wohl der anderen ein Anliegen, Sie begegnen ihnen mit großer Freundlichkeit und geniessen das Zusammensein.

In den ersten Juni-Tagen spüren Sie noch den günstigen Jupiter-Einfluss, der Ihnen im Vormonat eine wachstumsorientierte, produktive Zeit beschert hat. Hoffentlich lassen Sie diese Zeit voll Optimismus und Selbstvertrauen nicht ungenützt verstreichen. Sie könnten beispielsweise Ihre Weiterbildung vorantreiben, eine Fernreise unternehmen oder sich in eine neue Sportart vertiefen. Mit Ihrem lebhaften und hellwachen Geist sind Sie jedenfalls aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen. Nach Pfingsten fühlen Sie sich stark und zuversichtlich und erleben angenehme Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Sie durchaus Lösungen für noch offene Fragen finden könnten. Auch danach geht es grossartig weiter, wenn auch etwas ruhiger und unspektakulärer. Denn bis Ende Juni gibt es keine speziellen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Ende Juni ist die Zeit beispielsweise günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten und das auch geniessen.

Jungfrau

Seit beinahe drei Monaten durften Sie nun schon mit der belebenden Energie von Uranus Bekanntschaft schließen. Vielleicht hat er Ihnen neue Ideen, belebende Energien und positive Veränderungen gebracht, sodass Sie sich mit Dingen beschäftigen, die dazu beitragen, Ihr eigenes Potenzial zu entwickeln, sich selbst neu zu entdecken und Ihr Bewusstsein zu erweitern. Diese Zeit eignet sich auch vortrefflich für körperliche Aktivitäten, für neue, der Gesundheit dienenden Lebensweisen oder für eine Ernährungsumstellung. Mit Ihrem lebhaften und hellwachen Geist sind Sie besonders vor Pfingsten aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen. Vielleicht verlassen Sie Ihre gewohnte Umgebung und begeben sich auf eine kleinere oder größere Reise. Mitte Juni widmen Sie sich gerne gesellschaftlichen Aktivitäten und genussreichen Veranstaltungen. Falls Sie jedoch beim Geniessen übertreiben, riskieren Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. In der letzten Juni-Woche fühlen Sie sich stark und zuversichtlich und erleben angenehme Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Sie durchaus Lösungen für noch offene Fragen finden könnten. Davon wird auch Ihr Privatleben profitieren.

Diesen Monat könnte Ihr Urteilsvermögen getrübt sein, sodass Sie oft nicht wissen, wie Sie sich entscheiden sollen. Da es auch leicht zu Missverständnissen kommen kann, sollten Sie stets darauf achten, sich klar und verständlich auszudrücken. Auch zweifelhafte Pläne sollten Sie jetzt eher bleiben lassen und nur mit Menschen zusammenarbeiten, denen Sie wirklich vertrauen können. Gleichzeitig sind die Chancen gut, lang gehegte Pläne und schwierige Projekte zum Erfolg zu führen. Wenn Sie Ideen haben, bringen Sie sie mit Bestimmtheit zum Ausdruck, so können Sie dafür viel Anerkennung ernten. Behalten Sie Ihre Ziele vor allem in der ersten Monatshälfte klar im Auge. Sollten Sie jedoch das Gefühl haben, dass Ihnen Steine in den Weg gelegt werden, empfiehlt es sich dennoch, objektiv und sachlich zu bleiben und nicht aufzugeben. Mitte Juni sind Sie aufnahmebereit für jede Art von Erlebnissen. Vielleicht verlassen Sie Ihre gewohnte Umgebung und begeben sich auf eine kleinere oder größere Reise. Wenn Sie sich um Fronleichnam herum gesellschaftlichen Aktivitäten und genussreichen Veranstaltungen widmen, sollten Sie beim Geniessen nicht übertreiben, denn das könnte Ihrer Gesundheit schaden. Insgesamt bieten sich Ihnen in diesem Monat echte Wachstumschancen.

Gibt es Dinge in Ihrem Leben, die Sie in Ihrem Leben von Grund auf erneuern möchten? Sie haben jetzt die Gelegenheit, Ihre Kräfte zu bündeln und ungeheuer effektiv arbeiten. Ihre gute körperliche Konstitution könnten Sie durch ein Konditionstraining unterstützen. Wenn Sie eventuell Yoga betreiben, tun Sie Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas Gutes. Anfang Juni erleben Sie einige Tage mit viel geistiger Aktivität und Kommunikation. Leider neigen Sie aber dazu, unbedingt recht haben zu wollen, denn Sie haben in den letzten Wochen erlebt, dass Ihnen vieles beinahe ohne Ihr Zutun in den Schoß gefallen ist. Diese Selbstwahrnehmung als Glückskind könnte Sie übermütig werden lassen. Nützen Sie diese günstige Zeit klug und fair. In der Liebe läuft es ohnehin sehr gut, Ihre kreativen Ideen wirken sich aber auch auf künstlerische Arbeiten positiv aus. Nach Pfingsten könnten Sie das Gefühl haben, dass Ihnen von unerwarteter Seite Seine in den Weg gelegt werden, doch das dürfte nicht der Realität entsprechen. Im Gegenteil: für Ihre wohlfundierten Ideen können Sie die gebührende Anerkennung ernten. Die Zeit um Fronleichnam verläuft geistig anregend, gesellschaftliche Aktivitäten sollten Sie jedoch nicht zu übermäßigem Genießen veranlassen, denn das könnte sich nachteilig auf Ihre Gesundheit auswirken.

Waage

Im grossen und ganzen verläuft dieser Monat für Sie ziemlich ruhig und unspektakulär, es gibt keine besonderen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Zu Monatsbeginn erleben Sie einige Tage mit gesteigerter geistiger Aktivität und viel Kommunikation. Dennoch könnte derzeit alles, was sich Ihnen in den Weg zu stellen scheint, Widerstand erzeugen, selbst wenn es Ihnen eigentlich weiterhelfen könnte. Dadurch und um eine innere Unruhe zu kaschieren, verhalten Sie sich äusserst störrisch und suchen rastlos nach etwas Neuem. Gönnen Sie sich bewusst mehr Ruhe! Nach Pfingsten steht die Liebe im Vordergrund. Sie wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen. Ende Juni könnten Sie auf Menschen oder Situationen treffen, die Ihren redlichen Bemühungen entgegenzuwirken scheinen. Doch das geschieht kaum aus reiner Boshaftigkeit, oft handeln diese Menschen ohne besondere Absicht. Sagen Sie ruhig und sachlich Ihre Meinung, aber lassen Sie es dabei bewenden. Ein Ortswechsel könnte Ihnen gut tun.

Diese Zeit könnte sich anfühlen, als ob Sie mit Verantwortung und Verpflichtungen überladen wären. Kummer und Sorgen könnten zusätzlich auf Ihre Stimmung drücken. Auch gesundheitlich könnte es zu Problemen kommen, vor allem im Bereich von Wirbelsäule, Zähnen und Knochen. Hier ist es wichtig, auf eine gesunde Lebensweise und Ernährung zu achten. Auch wenn Ihnen das Alleinsein schwer fällt, eine gewisse Abgrenzung wird Ihnen gut tun. Zum Glück erhalten Sie Unterstützung von Jupiter, sodass Sie ohne Stress und Verbissenheit ihre Interessen vorantreiben können. Falls es in privaten Beziehungen Probleme oder Missverständnisse gibt, ist jetzt eine gute Zeit zur Versöhnung. In der ersten Monatshälfte können Sie wichtige Angelegenheiten bereinigen, damit Sie möglicherweise später auftretenden Belastungen gewachsen sind. Passen Sie nur auf, dass Ihr Temperament nicht mit Ihnen durchgeht, und gehen Sie auch keine finanziellen Risiken ein. Nach Pfingsten erleben Sie einige Tage mit gesteigerter geistiger Aktivität und viel Kommunikation. Leider neigen Sie aber dazu, unbedingt recht haben zu wollen. Um Fronleichnam herum steht dann die Liebe im Vordergrund. Sie verwöhnt Sie mit innigen Gefühlen und tiefer Verbundenheit.

Den ganzen Juni könnten Sie in Machtkonflikte involviert sein, entweder Sie fühlen sich von anderen dominiert oder Sie neigen selbst zur Dominanz. Sie könnten aber auch mit Krisen oder Situationen konfrontiert sein, über die Sie keine Macht zu haben scheinen, die Sie allerdings gut bewältigen können, wenn Sie als Persönlichkeit gefestigt sind und auf diese Herausforderungen mit Bedacht reagieren. Überschätzen Sie nicht Ihre Kräfte und versuchen Sie nicht, etwas zu erzwingen. Es gibt im Juni durchaus auch positive Einflüsse. In den ersten Juni-Tagen funktioniert die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen besonders gut, denn Sie wissen, was Sie wollen und was getan werden muss, und können das auch klar und verständlich zum Ausdruck bringen. Falls es in privaten Beziehungen Probleme oder Missverständnisse gibt, ist jetzt eine gute Zeit zur Versöhnung. In der 2. Monatshälfte sind Sie in eher streitlustiger Stimmung, verspüren auch Ärger und Reizbarkeit mehr als sonst. Doch nach Pfingsten erleben Sie eine Zeit der Ausgewogenheit, in der Sie ganz „Sie selbst“ sein können, und Ende Juni sind gut drauf, wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen. Doch zwingen Sie anderen nicht Ihre Ansichten auf.

Skorpion

Spüren Sie den Uranus-Einfluss, der seit Mitte März wirksam ist, und Umbrüche und plötzliche Veränderungen mit sich bringen könnte? Womöglich zwingen unerwartete Umstände Sie dazu, die Richtung Ihres bisherigen Lebensweges zu ändern. Das könnte Ortswechsel, Jobwechsel oder private Trennungen bedeuten. Dieser Prozess kann mit einem Gefühl starker Unruhe und Nervosität einhergehen, und vielleicht neigen Sie dazu, die Menschen in Ihrer näheren Umgebung für Ihre Unzufriedenheit verantwortlich zu machen. Doch nicht die anderen müssen sich jetzt ändern, sondern Sie selbst sollten in Ihrem Leben Raum schaffen, damit etwas Neues passieren kann. Das bedeutet nicht, dass Sie alle Lebensmuster über den Haufen werfen müssen, doch zu sehr auf vorgefasste Pläne sollten Sie sich nicht fixieren, sondern die nötigen Veränderungen einfach zulassen. Falls Sie vor Pfingsten eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür. Ende Juni fühlen Sie sich kraft- und energievoll und haben das Gefühl, dass alles, was Sie anfassen, gelingen kann. Leider neigen Sie aber dazu, unbedingt recht haben zu wollen. Doch zwingen Sie anderen nicht Ihre Ansichten auf, bleiben Sie achtsam und sachlich.

Nun haben Sie die Chance, sich ganz auf das zu konzentrieren, was Ihnen wichtig ist. Alle Projekte, die auf Dauer angelegt sind – sei dies eine Geschäftsidee, eine Eheschliessung oder ein kreatives Projekt -, haben gute Aussichten auf Erfolg. Vielleicht müssen Sie Mühen und Belastungen auf sich nehmen oder sich auch mal abgrenzen, wenn Ihnen alles zu viel wird. Doch wenn Sie realistisch und trotz aller Visionen auf dem Boden der Tatsachen bleiben, können Sie Ihre Träume in die Realität umsetzen. Vielleicht trauen Sie Ihren Ahnungen, Ihrer Intuition und Inspiration noch nicht so recht oder wissen nicht, wie Sie diese konstruktiv einsetzen können? Hier könnte die Beschäftigung mit Yoga oder Meditation helfen. Doch Ihre Phantasien und Eingebungen könnten natürlich auch kreativ-künstlerisch ausgelebt werden, etwa durch Musik, Malerei oder Literatur. In der ersten Monatshälfte könnten Sie sich günstige Ausgangspositionen für Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder Vorgesetzten schaffen, wenn Sie Ihre Positionen mit dem nötigen Nachdruck vertreten. Falls Sie um Pfingsten eine kleinere oder größere Reise ins Auge gefasst haben, würde sich die Zeit sehr gut dafür eignen.

Es ist doch so: je intensiver Sie das Leben spüren, desto mehr laufen Sie zur Höchstform auf. Dann wirken Sie identisch, können andere mitreissen und von Ihren Vorstellungen überzeugen. Wenn Sie es schaffen, Ihren Einflussbereich zu stärken, mit Leidenschaft die Führung zu übernehmen, ohne andere zu dominieren oder zu manipulieren, wird der Erfolg nicht ausbleiben. Bei gesundheitlichen Problemen sollten Sie auf Ihre Selbstheilungskräfte und Ihre starke Regenerationskraft setzen. Anfang Juni gibt es im privaten Bereich viel Grund zur Freude: da Sie sich in Ihrer Haut wohl fühlen, wirken Sie auch auf andere Menschen attraktiv. Möglicherweise verlieben Sie sich sogar. Wenn Sie bereits in festen Händen sind, erleben Sie freudige und angeregte Stunden mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin. In der 2. Monatshälfte könnten Sie sich günstige Ausgangspositionen für Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder Vorgesetzten schaffen, und um Fronleichnam herum könnte ein Ortswechsel Wunder wirken. Wenn Sie also in dieser Zeit eine kleinere oder größere Reise ins Auge ins Auge gefasst haben, werden Sie sicher eine erlebnisreiche und aktive Lebensphase verbringen.

Schütze

Generell verläuft auch dieser Monat für Sie ziemlich ruhig und unspektakulär, es gibt keine speziellen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Dennoch könnte derzeit alles, was sich Ihnen in den Weg zu stellen scheint, Widerstand erzeugen, selbst wenn es Ihnen eigentlich weiterhelfen könnte. Dadurch und um eine innere Unruhe zu kaschieren, verhalten Sie sich äusserst störrisch und suchen rastlos nach etwas Neuem. Gönnen Sie sich bewusst mehr Ruhe! Mitte Juni gibt es im privaten Bereich viel Grund zur Freude: da Sie sich in Ihrer Haut wohl fühlen, wirken Sie auch auf andere Menschen attraktiv. Möglicherweise verlieben Sie sich sogar. Wenn Sie bereits in festen Händen sind, erleben Sie freudige und angeregte Stunden mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin. Ihr beruflicher Ehrgeiz macht dabei ein wenig Pause, da Sie zu sehr auf die angenehmeren Dinge des Lebens konzentriert sind. Leider fehlt Ihnen aber auch die Selbstdisziplin, die kreativen Kräfte, die in Ihnen schlummern, zum Ausdruck zu bringen. Falls Sie Ende Juni eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür.

Ist Ihnen in letzter Zeit der Elan abhanden gekommen? Oder fühlen Sie sich schneller müde und erschöpft? Oder haben Sie das Gefühl, dass sich Enttäuschungen in Ihrem Leben häufen? Das hat mit Neptun zu tun, der ein Quadrat zu Ihrer Sonne bildet. Gönnen Sie sich öfter eine Auszeit, dann wird sich die Vitalität auch nicht so schnell erschöpfen. Jupiter unterstützt Sie den ganzen Juni, sodass Sie sich bester Gesundheit erfreuen und optimistisch in die Welt blicken können. Insgesamt haben Sie in allen Bereichen gute Chancen. Vielleicht erwacht Ihre Leidenschaft fürs Reisen, oder Sie entscheiden sich für ein Studium oder eine berufliche Weiterbildung. Alles, was Ihren Horizont erweitert, wird zu Ihrem Besten sein. Wenn Sie sich nicht allzu überheblich verhalten, können Sie im ersten Monatsdrittel ein Projekt, das Sie von langer Hand vorbereitet haben, zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Um Fronleichnam herum gibt es im privaten Bereich viel Grund zur Freude: da Sie sich in Ihrer Haut wohl fühlen, wirken Sie auch auf andere Menschen attraktiv. Möglicherweise verlieben Sie sich sogar. Wenn Sie bereits in festen Händen sind, erleben Sie freudige und angeregte Stunden mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin.

In den ersten Juni-Tagen könnte sich die Kommunikation mit Menschen in Ihrer Umgebung zwar lebhaft, aber nicht unbedingt harmonisch gestalten. Es könnte zu voreiligen, unkonzentrierten oder konfusen Verhandlungen kommen, sodass Vertragsabschlüsse jetzt vielleicht nicht zum unmittelbaren Erfolg führen werden. Dennoch sollten Sie wichtige Fragen erörtern und die gegenseitigen Positionen klären, denn was Sie jetzt offen ansprechen, kann Ihnen später einmal weiter helfen. Der günstige Jupiter-Einfluss zu Monatsbeginn regt Sie zu Optimismus und Begeisterungsfreude an. Zwischendurch verläuft dieser Monat für Sie ziemlich ruhig und unspektakulär, es gibt keine speziellen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Nach Pfingsten könnten Sie Projekte, die Sie von langer Hand vorbereitet haben, zu einem erfolgreichen Abschluss bringen, vorausgesetzt, Sie vermeiden ein allzu selbstgefälliges, arrogantes Verhalten. Und Ende Juni gibt es im privaten Bereich viel Grund zur Freude.

Steinbock

Der Juni eignet sich hervorragend für körperliche Aktivitäten, für neue, der Gesundheit dienenden Lebensweisen oder für eine Ernährungsumstellung. Was immer Sie jetzt unternehmen, um neue Erfahrungen zu machen, wird Ihnen weiterhelfen. Ausserdem nehmen Sie vieles nicht mehr so schwer und können sogar über früher unlösbare Probleme lachen. Im besten Fall sind auch überraschende Einkünfte möglich. In der ersten Juni-Woche könnte sich die Kommunikation mit Menschen in Ihrer Umgebung zwar lebhaft, aber nicht unbedingt harmonisch gestalten. Vertragsabschlüsse werden jetzt vielleicht nicht zum unmittelbaren Erfolg führen. Dennoch sollten Sie wichtige Fragen erörtern und die gegenseitigen Positionen klären, denn was Sie jetzt offen ansprechen, kann Ihnen später einmal weiter helfen. Danach verläuft dieser Monat für Sie ziemlich ruhig und unspektakulär, es gibt keine besonderen Vorkommnisse, alles geht seinen gewohnten Gang, ohne spezielle Höhen oder Tiefen, es sei denn, andere Planetenkonstellationen erhalten besondere Aspekte. Das können Sie aber nur durch eine persönliche astrologische Beratung klären. Ende Juni könnten Sie dann Projekte, die Sie von langer Hand vorbereitet haben, endlich .zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.

Immer noch könnten Sie Phasen von Selbstzweifeln oder sogar Depressionen erleben, häufig im Zusammenhang mit einem Mann, von dem Sie sich nicht genügend geschätzt oder anerkannt fühlen. Saturn in Konjunktion zu Ihrer Sonne prüft nun viele Ihrer Gewohnheiten auf deren Tauglichkeit und fordert Sie auf, sich von Unbrauchbarem und Überflüssigem zu trennen. Das kann ziemlich an Ihren Kräften zehren. Verfallen Sie nicht in Depressionen, sondern stellen Sie sich den bevorstehenden Aufgaben, ohne sich zu übernehmen. Sie können das! Besinnen Sie sich auf Ihre (kreativen) Talente, die gerade im Juni nach Realisierung drängen und so manchen Traum Wirklichkeit werden lassen können. In der ersten Monatshälfte könnten Sie mit Ärger, Unmut oder Streitereien konfrontiert sein, die Ihnen leicht über den Kopf wachsen könnten. Wenn Sie sorgsam sind und nicht auf beleidigt spielen, können Sie alle Herausforderungen erfolgreich meistern. Wichtig wäre auch, ein gutes, ausgewogenes Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern herzustellen und sie aktiv in Ihre Projekte einzubinden. Um Pfingsten herum sollten Sie wichtige private oder berufliche Fragen erörtern und die gegenseitigen Positionen klären, denn was Sie jetzt offen ansprechen, kann Ihnen später einmal weiter helfen.

Auch im Juni sind transformative Kräfte wirksam, die Sie vielleicht als anstrengend empfinden, die aber ungeheure Energien freisetzen können, um Ihre Pläne zu realisieren. Umwälzungen und Veränderungen sind auf allen Lebensgebieten möglich, können aber erfolgreich gemeistert werden, wenn Sie Ihren Weg weitergehen. In der ersten Juni-Woche steht die Liebe im Vordergrund. Sie verwöhnt Sie mit innigen Gefühlen und tiefer Verbundenheit. Sie sind gut drauf, wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen. Ihre kreativen Ideen wirken sich aber auch auf künstlerische Arbeiten sehr positiv aus. In der 2. Monatshälfte könnten Sie mit Ärger, Unmut oder Streitereien konfrontiert sein, die Ihnen leicht über den Kopf wachsen könnten. Wenn Sie sorgsam sind und nicht auf beleidigt spielen, können Sie alle Herausforderungen erfolgreich meistern. Wichtig wäre auch, ein gutes, ausgewogenes Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern herzustellen und sie aktiv in Ihre Projekte einzubinden. Ende Juni sollten Sie wichtige private oder berufliche Fragen erörtern und die gegenseitigen Positionen klären, denn was Sie jetzt offen ansprechen, kann Ihnen später einmal weiter helfen.

Wassermann

Möglicherweise lassen Sie sich durch störende Einflüsse von aussen davon abbringen, das von Ihnen anvisierte Ziel zu erreichen. Vielleicht wird Ihnen aber auch klar, dass Sie einiges im Leben verändern oder sich aus behindernden Umständen freikämpfen müssen. Das kann durchaus mit innerer Gereiztheit und Launenhaftigkeit einhergehen. Sollte es aber so sein, dass in Ihrem Privat- und Berufsleben vollkommene Harmonie herrscht, dann könnten durch ein plötzliches Ereignis innere Widerstände sichtbar werden, die möglicherweise alles auf den Kopf stellen. Die erste Monatshälfte verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Mitte Juni steht die Liebe im Vordergrund. Sie verwöhnt Sie mit innigen Gefühlen und tiefer Verbundenheit. Sie sind gut drauf, wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen. Ihre kreativen Ideen wirken sich aber auch auf künstlerische Arbeiten sehr positiv aus, selbst wenn Sie nicht vor Aktivität sprühen. In den letzten Juni-Tagen könnte sich die Kommunikation mit Menschen in Ihrer Umgebung zwar lebhaft, aber nicht unbedingt harmonisch gestalten. Gehen Sie mit sich selbst und mit anderen achtsam um und bemühen sie sich, nicht besserwisserisch zu wirken.

Wiederum steht Ihnen ein äußerst angenehmer Monat bevor, das Leben scheint leicht dahin zu fließen, viele Wünsche sind jetzt in reale Reichweite gelangt. Es gibt unerwartete Förderungen und Unterstützung von Freunden. Aber auch Sie selbst sind großzügig und tolerant gestimmt, sodass selbst unwahrscheinliche Fehlschläge Sie nicht entmutigen können. Legen Sie doch Ihre Bescheidenheit vorübergehend ab und geben Sie dem Glück eine Chance! Das kann sich auf weiten Reisen zeigen oder günstige Begleitumstände für eine Weiterbildung bereithalten. Im ersten Monatsdrittel fühlen Sie sich besonders energiegeladen und haben das Gefühl, dass alles, was Sie anfassen, gelingen kann. Vieles nimmt jetzt einen fast spielerischen Verlauf. Auch können Sie wichtige Angelegenheiten stabilisieren und absichern, damit Sie möglicherweise später auftretenden Belastungen gewachsen sind. Danach geht es eher ruhig, aber nicht unangenehm, weiter, und zum Monatsende hin steht die Liebe im Vordergrund. Sie verwöhnt Sie mit innigen Gefühlen und tiefer Verbundenheit. Sie sind gut drauf, wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen.

In den ersten Juni-Tagen funktioniert die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen besonders gut, denn Sie wissen, was Sie wollen und was getan werden muss, und können das auch klar und verständlich zum Ausdruck bringen. Falls Sie eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür. Allerdings sollten Sie trotz Ihres Hangs zu Bequemlichkeit und Genuss diesem nicht uneingeschränkt nachgeben, da sich das nachteilig auf Ihre Gesundheit auswirken könnte. Zum Glück erhalten Sie Unterstützung von Jupiter, der dazu beiträgt, dass Sie großzügig und tolerant gestimmt sind, sodass selbst unwahrscheinliche Fehlschläge Sie nicht entmutigen und Sie ohne Stress und Verbissenheit ihre Interessen vorantreiben können. Mitte Juni können Sie wichtige Angelegenheiten stabilisieren und absichern, damit Sie möglicherweise später auftretenden Belastungen gewachsen sind. Zum Monatsende hin rückt mehr und mehr die Liebe in den Mittelpunkt. Sie verwöhnt Sie mit innigen Gefühlen und tiefer Verbundenheit. Sie sind gut drauf, wirken auf andere sympathisch und anziehend und können auch Ihre Zuneigung zu einem geliebten Menschen sichtbar zum Ausdruck bringen.

Fische

In der ersten Juni-Woche funktioniert die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen besonders gut, denn Sie wissen, was Sie wollen und was getan werden muss, und können das auch klar und verständlich zum Ausdruck bringen. Falls Sie eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür. Mitte Juni widmen Sie sich gerne gesellschaftlichen Aktivitäten und genussreichen Veranstaltungen. Falls Sie jedoch übermäßigem Genuss frönen, riskieren Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Zum Monatsende hin erleben Sie eine Zeit der Ausgewogenheit, in der Sie ganz „Sie selbst“ sein können. Sie fühlen sich kraft- und energievoll und haben das Gefühl, dass alles, was Sie anfassen, gelingen kann. Wie schon in den Vormonaten kann es Vorkommnisse und unerwartete Ereignisse in Ihrem Leben geben, die Ihnen helfen, sich weiterzuentwickeln, indem Sie eine neue Perspektive einnehmen. Chancen bieten sich besonders durch Freunde oder im Alltag und zeigen Ihren Wunsch, sich selbst frei und kreativ auszudrücken. Aber auch in lange andauernde Beziehungen kommt jetzt frischer Wind und die Gewissheit, dass es hier noch Neues zu entdecken gibt.

Prinzipiell erleben Sie eine schöne, kreative und spirituelle Lebensphase. Ihr Mitgefühl für Menschen in Ihrer Umgebung ist weiterhin besonders ausgeprägt, sodass Sie ihnen bei Bedarf wirklich helfen können, selbst wenn Sie dafür eigene Bedürfnisse zurückstellen. Im Juni könnte es echte Wachstumschancen geben, denn diese Zeit eignet sich hervorragend, um anspruchsvolle Projekte in Angriff zu nehmen. Ihr Ehrgeiz ist gross, und Sie arbeiten mit Ausdauer und Beharrlichkeit an Ihrem beruflichen Weiterkommen. Nun heisst es, diszipliniert und selbstbeherrscht bleiben und sich nicht zu leichtsinnigen Handlungen hinreissen lassen, um den Erfolg nicht zu gefährden. In der ersten Monatshälfte könnten Sie sich günstige Ausgangspositionen für Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder Vorgesetzten schaffen. Allerdings könnten Sie auch auf Menschen oder Situationen treffen, die Ihren redlichen Bemühungen entgegenzuwirken scheinen. Doch das geschieht kaum aus reiner Boshaftigkeit, oft handeln diese Menschen ohne besondere Absicht. Doch Mitte Juni steht einer guten Kommunikation nichts mehr im Wege. Zum Monatsende hin heisst es aufpassen: Falls Sie nämlich übermäßigem Genuss frönen, riskieren Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

In den ersten Juni-Tagen neigen Sie dazu, unbedingt recht haben zu wollen. Doch zwingen Sie anderen nicht Ihre Ansichten auf. Dabei ist die Zeit günstig für Gruppenaktivitäten und Unternehmungen mit Freunden, von denen Sie viel Zuwendung erhalten. Immer noch sind subtile Kräfte am Werk, die Ihnen helfen können, viele kreative Veränderungen im Leben vorzunehmen. Dadurch haben Sie die Chance, ungeheuer effektiv zu handeln und gute Beziehungen zu einflussreichen Menschen herzustellen, die für Sie nützlich sein könnten. Mitte Juni könnten Sie auf Menschen treffen, die Ihren redlichen Bemühungen entgegenzuwirken scheinen. Doch das geschieht kaum aus reiner Boshaftigkeit, oft handeln diese Menschen ohne besondere Absicht. Wenn Sie ruhig und sachlich bleiben, könnten Sie sich günstige Ausgangspositionen für Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder Vorgesetzten schaffen. Falls Sie um Fronleichnam eine kleinere oder größere Reise ins Auge fassen, eignet sich die Zeit sehr gut dafür. Ein wenig Erholung tut Ihnen sicher gut. Aber auch der Genuss sollte nicht zu kurz kommen. Falls Sie jedoch übermäßigem Genuss frönen, riskieren Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

 
 

Meryl Streep zum 70. Geburtstag

Sie gilt als eine der weltweit besten Schauspielerinnen, unpretentiös, wahrhaftig und überzeugend in ihrem Spiel. Rekordverdächtige 21 Oscar-Nominierungen und drei Oscar-Gewinne sprechen eine deutliche Sprache: am 22. Juni 2019 feiert Meryl Streep ihren 70. Geburtstag.

Ich habe mir das Horoskop dieser grossartigen Künstlerin angesehen, kann es uns etwas über ihren Charakter, ihre Schauspielkunst, ihren Erfolg erzählen?

Meryl Streep wurde am 22. Juni 1949 um 8.05 EDT in Summit, New Jersey, geboren. Schon auf den ersten Blick finden wir mehrere ungewöhnliche Details in ihrem Horoskop. Da ist zunächst die Verteilung der Planeten: außer Jupiter finden sich alle Planeten in der linken, der östlichen, Hemisphäre. Das weist auf einen Menschen hin, dem seine eigenen Interessen überaus wichtig sind, und der seinen Weg unbeirrt verfolgt. Gleichzeitig sind alle persönlichen Planeten, also Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars, in der oberen, der südlichen, Hemisphäre, und sogar alle im 4. Quadranten. Diese Frau strebt mit aller Macht an die Öffentlichkeit, die sie braucht, um sich selbst erfahren und verwirklichen zu können. Sie kann gar nicht anders, als in die Welt hinauszugehen und – im übertragenen Sinn – zu sagen: „Seht her, hier bin ich!“

Dazu der Löwe-Aszendent, der sich gerne in den Mittelpunkt stellt, auf die Bühne drängt, um Aufmerksamkeit, Bewunderung und Anerkennung zu bekommen. Dieser Drang auf die Bühne oder ins Rampenlicht war bei Meryl Streep schon in jungen Jahren sichtbar: bei privaten Filmaufnahmen der Familie machte es ihr viel Spaß, vor der Kamera zu agieren. Zunächst versuchte sie sich allerdings als Sängerin – auf das Gesangstalent verweist der Mond als Herr von 12 im Zeichen Stier und im Sextil zur Venus: mit 12 Jahren nahm Meryl auf Drängen ihrer Mutter Gesangsstunden bei der bekannten amerikanischen Sängerin Beverly Sills, erkannte jedoch bald, dass sie sich mit den Opernfiguren nicht wirklich identifizieren konnte, und wechselte zum Theater. Im Vassar College, wo Meryl Streep ab 1967 studierte, wurde sie bald der Star der Dramaklasse. 1971 setzte sie ihre Schauspielausbildung in Yale fort, wo sie in mehr als 40 Rollen brillierte.

Ein weiteres interessantes Detail des Horoskops ist die Sonne, die Herrscherin des Löwe-Aszendenten. Diese steht auf 0° Krebs noch im 11. Haus, aber schon an der Spitze zum 12. Haus und in Konjunktion mit Uranus, der nur eine Bogenminute vor der Sonne steht. Planeten, die in enger Konjunktion mit der Sonne stehen, werden als „verbrannt“ bezeichnet, können sich nicht ihrem Wesen gemäß entfalten. Nicht jedoch, wenn die Konjunktion innerhalb weniger Bogenminuten stattfindet. Dann befindet sich der Planet „im Herzen der Sonne“, erhält eine besondere Strahlkraft.

Die Sonne, die ja für das Ich, die eigene Persönlichkeit, steht, und hier noch dazu Geburtsherrscherin ist, mit Uranus: da können wir tatsächlich von einer aussergewöhnlichen künstlerischen Begabung sprechen (die Stellung in Krebs Spitze 12) und von einer ungewöhnlichen Darstellerin. Meryl Streep hat ja nie den gängigen Schönheitsidealen entsprochen. Vom italienischen Produzenten Dino de Laurentiis wurde sie in jungen Jahren bei einem Vorsprechen rundweg abgelehnt, da sie ihm „zu hässlich“ war – man stelle sich das vor!

Diese enge Bindung an Uranus gibt der gefühlvollen, instinktsicheren, fürsorglichen Krebs-Sonne, die emotionale Nähe und Wärme braucht, eine sehr individualistische Note. Daher wird dieser Frau trotz aller familiären Bedürfnisse ihre Eigenständigkeit, persönliche Freiheit und Unabhängigkeit immer sehr wichtig sein. Die traditionelle Frauenrolle wird sie mit dieser Konstellation nie spielen, vielmehr ungewöhnliche kreative Fähigkeiten ausbilden und sich in der Filmwelt (Sonne an der Spitze des 12. Hauses) verwirklichen.

Meryl Streep hat noch eine eher seltene Konstellation aufzuweisen: eine Yod-Figur (auch Finger Gottes genannt). Jupiter in Wassermann im 6. Haus, aber nahe am Deszendenten bildet ein Quincunx (150°) zur Sonne-Uranus-Konjunktion einerseits und zu Saturn in Jungfrau andererseits. Das heisst zugleich, dass die Sonne im Sextil zu Saturn steht. Jupiter an der Spitze dieser Yod-Figur spielt eine zentrale Rolle, denn er verkörpert eine Aufgabe, der sich die Horoskopeignerin kaum entziehen kann. Jupiter in Wassermann steht für das Recht und die Freiheit, geistige Beziehungen und einen regen Austausch zu Menschen aller Kreise und Ethnien zu pflegen, und für die Überwindung aller Schranken und Klassenunterschiede zu kämpfen, selbst wenn das persönliche Nachteile mit sich bringt. Dabei ist mit der Sonne das ureigenste Wesen involviert, das mit Saturn seine ernste, verantwortliche und disziplinierte Seite einbringt.

Saturn als Herrscher des 6. Hauses zeigt, dass die Schauspielerin ihren Beruf sehr ernst nimmt und sich bei der Arbeit äusserst diszipliniert und pflichtbewusst verhält. Sie verwandelt sich aber nach Drehschluss sofort wieder in die freundliche, loyale und unterstützende Frau und Kollegin, die privat bei sich selbst bleibt und das Divenhafte anderen überlässt.

Nicht nur in ihren Filmen hat Meryl Streep immer wieder Rollen übernommen, die kämpferische, selbstbewusste, ungewöhnliche Charaktere (Sonne-Uranus) zeigen. Man denke nur an die Frauenrechtlerin Emmelline Pankhurst in „Suffragette“, die Schriftstellerin Karen Blixen in „Jenseits von Afrika“ oder die Chemietechnikerin Karen Silkwood, die im gleichnamigen Film gegen die laschen Sicherheitsbestimmungen in einer Plutonium-Aufbereitungsanlage kämpft. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin hat sich Meryl Streep auch privat politisch engagiert und sich beispielsweise gegen Armut und Atomkraft, aber für Abrüstung sowie die Gleichberechtigung der Frauen in der Filmindustrie eingesetzt und so eine Möglichkeit gefunden, diese Yod-Figur zu leben.

Jupiter als Brennpunkt-Planet der Yod-Figur befindet sich im 6. Haus, dem „Arbeitshaus“ und zeigt den Erfolg an, der sich einstellt, wenn die Persönlichkeit mit viel Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein (Sonne Sextil Saturn) ihre Aufgaben wahrnimmt. Ehrgeiz, Leistungsdrang sowie Disziplin und die Bereitschaft, wenn nötig, hart zu arbeiten, verhilft ihr im Beruf zur Verwirklichung ihrer Ziele und lässt sie zu einer Autorität und einem Vorbild auf ihrem Gebiet werden. Die geleistete Arbeit bringt Befriedigung, umso mehr, wenn der Erfolg sichtbar ist. Dennoch ruht sich Meryl Streep nie auf dem letzten Erfolg aus, sondern ist immer bemüht, alles zu geben. Sie hat die Fähigkeit, sich in eine Figur total einzuleben, deren Eigentümlichkeiten herauszustreichen, ohne zu desavouieren, sodass auch eine problematische Frauengestalt menschliche Züge erhält – siehe Margaret Thatcher in „Die eiserne Lady“. Wie sie selbst sagt, liebt sie es, in die Haut anderer Menschen zu schlüpfen und die Welt durch deren Augen wahrzunehmen, denn so kann sie ihrem Publikum auch an sich unverständliche Dinge erklären und nahebringen. Das zu erreichen, ist sicher ein Schlüssel ihrer Darstellungskunst, und dieser ist sowohl im Mond-Pluto-Quadrat als auch in der Sonne-Uranus-Konjunktion zu finden.

Mit diesen Konstellationen zeigt Meryl Streep sich weiblich und sensibel, mit starken Gefühlen und Leidenschaften, aber zugleich selbstbewusst und selbständig. Das zeigen u.a. ihre Rollen in „Kramer gegen Kramer“ und „Sophies Entscheidung“, für die sie Oscars erhielt.

Gefühle haben immer auch mit dem Mond zu tun. Dieser ist in Meryl Streeps Horoskop eleviert, also an höchster Position im 10. Haus stehend, und in Stier vom Zeichen her in Erhöhung. Zusätzlich befindet er sich im Sextil und in Rezeption mit Venus (Venus im Mondzeichen Krebs, der Mond im Venuszeichen Stier). Dadurch kann die Schauspielerin ihre Gefühle in einer künstlerischen Betätigung gut ausdrücken und wird von der Öffentlichkeit geschätzt und geliebt. Diese Mondstellung gibt uns auch den Hinweis, dass die Mutter im Leben von Meryl Streep eine wichtige, fördernde Rolle gespielt hat. Das wird von der Schauspielerin bestätigt, die ihre Mutter als sinnliche, warmherzige Frau erlebt hat (Stier-Mond), die Sicherheit und Natürlichkeit bot, sie aber auch zu Disziplin und Strebsamkeit anhielt (Mond in 10) und keine Nachlässigkeit duldete. Die starke Verbundenheit, fast eine gewisse Abhängigkeit, zur Mutter drückt sich auch in dem Quadrat aus, das der Mond zu Pluto bildet – einem an sich dunklen, leidenschaftlichen und verschlingenden Aspekt der Gefühlswelt.

Bei dieser Konstellation gibt es in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr intensive Emotionen und Gefühle, nicht selten auch Erfahrungen mit Macht und Ohnmacht. Ein sehr schmerzhaftes Erlebnis hatte Meryl Streep als junge Schauspielerin, als ihr damaliger Lebenspartner John Cazale an Lungenkrebs starb. Sie hatte ihn in seinen letzten Wochen gepflegt, zog aber nach seinem Tod aus der gemeinsamen Wohnung aus und wohnte vorübergehend zur Untermiete bei einem Freund ihres Bruders, dem Bildhauer Don Gummer. Als dieser nach einem Motorradunfall unerwartet in seine Wohnung zurückkehrte, verliebten sich Meryl und er und heirateten ein halbes Jahr später. Aus dieser weithin skandalfreien Ehe gingen 4 Kinder hervor. Uranus, der Herr des 7. Hauses, steht ja für den Partner, und diesen trägt Meryls Sonne „im Herzen“, also ganz nahe in sich. Dennoch ist bei einem Wassermann-Deszendenten immer davon auszugehen, dass eine Beziehung beiden Partnern sehr viel Freiraum bieten muss, um zu bestehen.

Nicht vergessen dürfen wir auch Merkur, der in Zwillinge im 11. Haus und in Konjunktion mit Mars steht. Mars ist Herr von 10 und weist im Zeichen Zwillinge im Kontext mit Merkur auf Redegewandtheit und sprachliche Virtuosität hin. Tatsächlich ist Meryl Streep dafür bekannt, dass sie in ihren Rollen vielfältige Dialekte und Sprachen perfekt umsetzen kann, was den Figuren zusätzliche Glaubhaftigkeit verleiht. Unterstützend wirkt hierbei sicher auch das Trigon, das Neptun auf die Merkur-Mars-Konjunktion wirft und Feinfühligkeit sowie gestalterische Fähigkeiten schenkt. Neben ihrer instinktsicheren Gestaltungskunst ist Meryl Streep aber auch ein kritischer Geist und bringt Dinge auf den Punkt, wie sie es in öffentlichen Auftritten immer wieder unter Beweis stellt. Dass sie uns auch künftig noch in vielen Filmen erfreuen wird, ist dank der Merkur-Mars-Konjunktion fast sicher: denn ein ruhiges Leben ist wohl kein Ziel, das sie anstrebt.

In diesem Sinn wünschen wir Meryl Streep zum 70. Geburtstag alles Gute, Erfolg und Schaffenskraft und uns noch viele bereichernde Kino-Erlebnisse mit ihr.

Victoria – geboren vor 200 Jahren

Sie wird die Grossmutter Europas genannt, denn ihre 9 Kinder verheirateten sich quer durch Europas Herrscherhäuser. Ihre älteste Tochter Vicky war die Frau des deutschen Kronprinzen Friedrich, der 1888 für wenige Monate Kaiser wurde, ehe er seinem Krebsleiden erlag. Der gemeinsame Sohn Wilhelm (später Kaiser Wilhelm II.) war somit Victorias Enkelsohn. Victorias ältester Sohn ehelichte Prinzessin Alexandra von Dänemark, Sohn Alfred die russische Großfürstin Marija Alexandrowna Romanowa, und die meisten anderen Kinder waren mit deutschen Fürstenhäusern verbunden. Was einen dauerhaften Frieden in Europa sichern sollte, zerbrach im 1. Weltkrieg, als sich nahe Verwandte als erbitterte Feinde gegenüber standen.

Alexandrina Victoria, so die ursprünglichen Taufnamen der späteren Königin, wurde am 24. Mai 1819 um 4.15 LMT im Kensington Palace in London geboren. Ihr Vater Herzog Edward von Kent war der 4. Sohn von König George III. aus dem Haus Hannover, der aufgrund seines geistigen Zustands regierungsunfähig war. An seiner Stelle führte sein ältester Sohn George als Prinzregent die Regierungsgeschäfte; dessen Tochter Charlotte war als Thronerbin vorgesehen, starb jedoch im Kindbett. Daher war die Thronfolge nach George IV. völlig ungeklärt, denn seine Brüder waren entweder gar nicht oder nicht standesgemäß verheiratet. Nach Charlottes Tod brach allerdings unter den Herzögen von Clarence, Cumberland und Kent die Heiratswut aus.

Edward von Kent verließ seine langjährige französische Geliebte und heiratete die verwitwete deutsche Fürstin Victoire von Leiningen (eine geborene Prinzessin von Sachsen-Coburg-Saalfeld), die Schwester des Ehemanns der verstorbenen Thronerbin Charlotte. Kurz nach der Hochzeit wurde Victoire schwanger, ebenso wie die frischgebackene Ehefrau des Herzogs William von Clarence (dem späteren König William IV.). Edward und Victoire wollten ihr gemeinsames Kind aus dynastischen Gründen unbedingt in England zur Welt bringen, daher unterzog sich Victoire hochschwanger der mühsamen Reise von Deutschland nach England. Alexandrina Victorias Geburt blieb allerdings von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, obwohl ihr Taufpate der russische Zar Alexander I. war. Nach ihren 3 noch lebenden Onkeln und ihrem Vater war Victoria die Nr. 5 in der britischen Thronfolge. Hätten ihre Onkel männliche Nachkommen gehabt, wären diese noch vor Victoria gereiht gewesen. Doch dem war nicht so.

Spätestens ab 1830 war klar, dass Victoria die künftige Königin sein würde, und sie wurde von diesem Moment an wie ein rohes Ei behandelt. Sie lebte mit ihrer Mutter im Kensington Palace und wurde von dieser weitgehend vor der Öffentlichkeit – und auch vor König William und Königin Adelaide – abgeschirmt. Victorias Mutter hatte eine enge Beziehung zum Stallmeister ihres verstorbenen Mannes, Sir John Conroy, der Victoria für seine eigenen Machtinteressen benutzen wollte, was ihm jedoch nicht gelang. Victorias Onkel Leopold, der 1931 König der Belgier geworden war, entsandte seinen Vertrauten Christian von Stockmar nach Großbritannien, der Victoria in den folgenden Monaten beratend und unterstützend zur Seite stehen sollte. Mit Stockmars Unterstützung gelang es ihr, die letzten Versuche der Einflussnahme John Conroys abzuwehren.

Bis zum Tag ihrer eigenen Thronbesteigung musste Victoria im Schlafzimmer ihrer Mutter übernachten, Treffen mit anderen Personen durften nur unter Aufsicht stattfinden. Es war ihr nicht einmal gestattet, eine Treppe ohne Begleitperson hinunterzugehen. Insgesamt hatte Victoria kaum Kontakt zu Gleichaltrigen.
Zeitlebens war Victoria der Überzeugung eine traumatische und unglückliche Kindheit erlebt zu haben.

König William IV. verstarb am 19. Juni 1837, knapp einen Monat nach Victorias 18. Geburtstag. Nun fiel die Königswürde offiziell auf die bereits volljährige Prinzessin, ohne dass ihre Mutter als Regentin einspringen musste (was der König befürchtet und Conroy erhofft hatte). Die Krönung fand ein Jahr später, am 28. Juni 1838, in der Westminster Abbey statt. Dabei wurde die junge Monarchin mit Begeisterung begrüßt und galt beim Volk als energisch, humorvoll und lebenslustig, allerdings auch starrköpfig.

Bei ihrer Krönung war Victoria 19 Jahre alt und unverheiratet, und das durfte sie selbstverständlich nicht bleiben, sollte die Dynastie gesichert sein. Daher arrangierte König Leopold die Heirat seiner Nichte mit ihrem Cousin Albert von Sachsen-Coburg-Saalfeld und Gotha, der gleichzeitig sein Neffe war. Am 10. Oktober 1839 traf Victoria erneut mit ihrem Cousin zusammen, den sie schon einige Jahre zuvor kennengelernt hatte. Diesmal war sie von ihm mehr beeindruckt, als beim ersten Zusammentreffen, und schon am 15. Oktober 1839 hielt sie, wie es das Protokoll vorsah, um seine Hand an. Obwohl Victoria sich vor einer Schwangerschaft fürchtete und noch kurz davor erklärt hätte, nicht so bald heiraten zu wollen, sehnte sie sich doch nach einem Mann, der sie in ihrer Rolle als Regentin unterstützen und ihr zur Seite stehen konnte. In Albert schien sie diesen Mann gefunden zu haben. Es gab aber auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Beide hatten eine unglückliche und lieblose Kindheit hinter sich, waren emotional verletzt, romantisch veranlagt und liebten die Musik. Die Hochzeit fand am 10. Februar 1840 statt.

Wie sieht das Horoskop dieser Frau aus, die eigentlich schon zu dem Zweck, womöglich einmal Königin zu werden, gezeugt wurde? Auffallend ist, dass sich in Victorias Radix sämtliche Planeten über dem Horizont befinden, 8 davon im 4. Quadranten und von diesen wiederum 5 im 12. Haus. Das ist schon recht ungewöhnlich. Eine Person mit 10 Planeten in der oberen, der südlichen Hemisphäre, wird prinzipiell gut wahrgenommen, wirkt aber nach aussen stärker, als sie sich wirklich innerlich fühlt. Sie braucht die Umwelt und andere Menschen, um sich selbst erfahren und verwirklichen zu können, aus sich selbst heraus kann sie wenig erreichen, denn es fehlt die Verankerung in sich selbst, es ist wenig Substanz vorhanden.

Vieles in ihrem Leben wird von scheinbaren “Zufällen” bestimmt sein, das heisst, ihr fallen viele Dinge zu, ohne dass sie selbst etwas dazu beigetragen hat – wie etwa die Regentschaft. Das gibt ihr das Gefühl der Schicksalshaftigkeit des Lebens. Das Leben ist vom Schicksal bestimmt, es gibt wenig Gestaltungsfreiheit. Es bedeutet aber auch den Auftrag, ihre Potenziale der Gesellschaft und sich selbst der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Victoria hat eine starke Zwillinge-Betonung. Sie ist nur 3 Stunden nach einem exakten Neumond im Zeichen Zwillinge geboren, und diese Sonne-Mond-Konjunktion steht knapp am Aszendenten, aber noch im 12. Haus. Auch Merkur, der Herrscher über den Neumond und den Aszendenten, steht im 12. Haus, allerdings im Zeichen Stier – und er ist unaspektiert. Ein Anzeichen dafür, dass Victoria sich oft isoliert und nirgends zugehörig fühlte? Immer wieder entzieht sie sich gerne, versteckt sich gar vor der Öffentlichkeit, fühlt sich auch verloren. Wenn in der Radix das 12. Haus betont ist, fühlt sich die Betroffene gewissen Gesetzmäßigkeiten enthoben, kann sich vieles erlauben, ohne ihre Absicht klar kundzutun. Sie ist schwer zu durchschauen, kann gut tarnen und täuschen und sich entziehen, dabei sollte sie sich aber selbstlos zur Verfügung stellen.

Mit der Zwillinge-Betonung sollte Victoria eigentlich kommunikativ, beweglich, neugierig, lebendig, vielseitig interessiert, unruhig, kontaktfreudig, anpassungsfähig, redegewandt sein, eine rasche Auffassungsgabe und eine hoch entwickelte Lernfähigkeit haben. Soviel wir wissen, war Victoria aber nur mäßig gebildet und nicht überaus lernbereit. Ihre geschichtlichen Kenntnisse waren zeitlebens äußerst lückenhaft, sodass sie als Herrscherin auf ihre Berater angewiesen war. Im engsten Familienkreis galt sie jedoch als lebhaft, gesprächig und vergnügt. Sie hasste Nichtstun und füllte selbst ihre Freizeit mit vielerlei Tätigkeiten aus – typisch für einen Mensch mit Zwillinge-Aszendent. Interessant ist auch, dass Königin Victoria seit ihrer frühesten Jugend ein Tagebuch führte, das sie allerdings, bevor sie Königin wurde, vor ihrer Mutter verstecken musste, und das Briefeschreiben wurde später ihre wichtigste private Beschäftigung. Von den unzähligen Tagebüchern wurden jedoch die meisten nach ihrem Tod von ihrer jüngsten Tochter Beatrice vernichtet.

Victoria, in Familienkreisen anfänglich „Drina“ genannt, galt als willensstarkes, robustes Kind, das gelegentlich in Tobsuchtsanfälle ausbrach. Uranus in Schütze im Trigon zum starken Mars in Widder steht für eine Neigung zu Wutanfällen und Jähzorn, die vor allem dann zum Tragen kommt, wenn Mars seinen Durchsetzungsdrang und seine Aggressivität nicht auf gesunde Art zum Ausdruck bringen kann (etwa durch sportliche Aktivitäten oder künstlerische Tätigkeiten). Victorias Mars ist durch die Stellung im 12. Haus geschwächt, was ihrer Willensstärke keinen Abbruch tut, sich aber oft unangemessen äussert. Andererseits ist dieser starke Mars sicher für ihre zuweilen an Taktlosigkeit grenzende Aufrichtigkeit verantwortlich.

Die Rolle der Mutter ist eine doppelte: die Mutter wird dem Herrscher des 4. Hauses zugeordnet. Das ist die Sonne, die sich im 12. Haus in Konjunktion mit dem Mond befindet, der wiederum für die Mutter steht: nach dem frühen Tod von Victorias Vater übernahm ihre Mutter die Funktion von beiden Eltern, war aber trotz physischer Präsenz keine sehr gefühlvolle Bezugsperson für ihre Tochter, worunter Victoria litt.

Die Eheschliessung mit ihrem Cousin Albert war, obwohl arrangiert, eine Liebesheirat. Doch trotz aller Liebe trennte Victoria streng zwischen Privatleben und Herrscheramt und hielt ihren Ehemann im ersten Ehejahr von den Regierungsgeschäften fern, was diesem gar nicht behagte. Victoria befand sich in einem Zwiespalt: einerseits fühlte sie sich als Königin in der „vom Schicksal“ vorgesehenen Rolle, die sie nach anfänglichen Rückschlägen im Lauf der Jahre doch sehr erfolgreich ausübte (Sonne Konjunktion Mond im Trigon zum MC), andererseits empfand sie als Frau des 19. Jahrhunderts die Politik und das Regieren als „männliche Beschäftigung, was eine gute Frau nicht lieben konnte.“ (Jane Ridley: Victoria – Queen, Matriarch, Empress, Penguin Monarchs, London 2015). Gleichermaßen konservativ und verständnislos stand sie auch der Frauenbewegung gegenüber, die sich während ihrer Regentschaft formierte. Ihre eigene Stellung als Königin sah sie als „Anomalie“ (Herbert Tingsten: Königin Viktoria und ihre Zeit. Diederichs, München 1997).

Doch nach der Geburt der Tochter Victoria (genannt Vicky) am 21. November 1840, und noch mehr nach der Geburt des Kronprinzen Edward am 9. November 1841 wurde Albert mehr und mehr in die politischen Aktivitäten eingebunden und zum wichtigsten Berater der Königin.

Der erdbetonte Albert (Sonne, Merkur und Aszendent im Zeichen Jungfrau) schaffte es nach kurzer Zeit, seiner Frau praktische Dinge abzunehmen und sie in Regierungsangelegenheiten zu beraten. Er hatte Zugang zu allen Dokumenten, die der Königin vorgelegt wurden, formulierte zahlreiche ihrer offiziellen Briefe und beeinflusste ihre Entscheidungen. Mit der Zeit wurde er ihr engster Mitarbeiter und wertvollster Berater, der zwar offiziell keine Rolle innehatte, jedoch in Wahrheit Hand in Hand mit der Königin zusammenarbeitete. Jupiter als Herrscher des 7. Hauses, steht erhöht in Wassermann und im 10. Haus und zeigt die Bedeutung, die der Ehemann für Victoria hatte. Sie hob ihn empor, und er übernahm als graue Eminenz (Mars in 12 Sextil Jupiter) wesentliche Aktivitäten, wie beispielsweise die Planung und Organisation der ersten Weltausstellung in London.

Königin Victoria, die ihre ersten fünf Kinder in 6 Jahren zur Welt brachte und innerhalb von 17 Jahren 9-fache Mutter wurde, empfand jede ihrer Schwangerschaften als Qual und Zumutung. Mit Neugeborenen konnte sie nichts anfangen. In ihrer Radix finden wir keinen einzigen persönlichen Planeten (sondern lediglich Saturn und Pluto) in einem Wasserzeichen, und auch die weiblichen Planeten stehen nicht herausragend: Venus in Widder, Mond in Zwillinge. So ist es kein Wunder, dass sie die Fortpflanzung mehr aus dynastischen Gründen in Kauf nahm, als sich daran zu erfreuen. Prinz Albert dagegen war ein begeisterter Vater, der sich viel mit seinen Kindern beschäftigte, mit ihnen spielte und sie unterrichtete. Der Ehrgeiz beider Elternteile war es, ihre Kinder nicht nur zu moralisch gefestigten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen, sondern sie auch auf ihre zukünftigen Aufgaben tadellos vorzubereiten.

Insgesamt galt die beinahe einundzwanzigjährige Verbindung zwischen Victoria und Albert als sehr glücklich. Es scheint fast, dass die Zuneigung zu ihrem Mann Victorias gesamte Liebesfähigkeit beanspruchte, sodass für die 9 Kinder kaum noch etwas übrig blieb. Der frühe Tod ihres Mannes 1861 stürzte die Monarchin in eine tiefe Krise. Victoria trauerte lange und ausgiebig und verordnete der ganzen Nation Ernsthaftigkeit und Lustlosigkeit. Nur noch in schwarz gekleidet, vernachlässigte sie lange Zeit ihre königlichen Pflichten und drohte, als “Witwe von Windsor” in die Geschichtsbücher einzugehen. Das „viktorianische Zeitalter“ gilt als freudlose, prüde, einer strengen Etikette verpflichtete Epoche. Dann aber besann sich Victoria und wurde im Alter zur volksnahen Königin.

Am Ende ihrer fast 64 Regierungsjahre erreicht sie phantastische Beliebtheitswerte, die sich nur mit denen von Elisabeth II. messen lassen. Ihr Wunsch, das neue Jahrhundert noch zu erleben, wird ihr erfüllt: Sie stirbt Anfang 1901 in Osborne House auf der Isle of Wight. Ihr Name bleibt im kollektiven Gedächtnis als Synonym für das Viktorianische Zeitalter, die “Good Old Times” der britischen Weltgeltung im 19. Jahrhundert, haften.

Eva Perón – 100 Jahre einer argentinischen Legende

Sie ist eine Legende. In ihrer Heimat Argentinien wird oder wurde sie beinahe wie eine Heilige verehrt: Eva Perón, die zweite Frau des früheren argentinischen Präsidenten Juan Perón. Aber wer war diese Frau wirklich, die sich aus kleinsten Verhältnissen zur zeitweise mächtigsten Frau Argentiniens hochgearbeitet hat?

Geboren wurde sie als Eva Maria Duarte am 7. Mai 1919 in Los Toldos, einem Ort ca. 250 Kilometer westlich der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Sie war das fünfte Kind der Hausangestellten Juana Ibarguren und deren Geliebtem Juan Duarte, der in Los Toldos eine Estancia bewirtschaftete. Duarte war auch der Vater der anderen 4 Kinder Juanas. Er war aber mit einer anderen Frau verheiratet, die mit ihren Kindern wiederum 100 Kilometer östlich von Los Toldos lebte. Eva wuchs also in der „Zweitfamilie“ ihres Vaters auf, der ihr wie selbstverständlich seinen Namen Duarte gab. Allerdings verließ er diese Zweitfamilie nur wenig später und kam 1926 bei einem Autounfall ums Leben. Man kann also sagen, dass Eva ohne Vater aufgewachsen ist. Zum Zeitpunkt von Evitas Geburt dürften die Eltern jedoch noch glücklich gewesen sein, wie die enge Konjunktion zwischen Mond (= Mutter) und Saturn (=Vater) in Evas Horoskop zeigt.

Doch beginnen wir mit dem Wesentlichen: Eva Perón hat einen Widder-Aszendenten. Dieser bezeichnet einen Menschen, der ungeduldig, willensstark, direkt, mutig und impulsgebend ist, aber auch ungestüm, rücksichtslos und grob wirken kann. Dieser Aszendent verleiht eine Kämpfer-Natur, und auch die kleine Eva entwickelte sich von Anfang an zu einer Person, die wusste, was sie wollte, und das auch um jeden Preis zu erreichen trachtete. Während ihre Schwestern „bürgerliche“ Berufe ergriffen, wollte Eva schon von früher Jugend an Schauspielerin werden.

In der Schule war sie nicht besonders gut, konnte aber ansprechend Gedichte aufsagen und sich selbst in Szene setzen: Zwillinge-Venus im 3. Haus kann sich gewandt ausdrücken und selbst darstellen. Und so stieg sie Anfang 1935 mit 15 Jahren in einen Zug nach Buenos Aires, um sich als Schauspielerin zu versuchen. Ob sie ihre Mutter um Erlaubnis gefragt hat, sei dahingestellt. Mit Widder-Aszendent und dessen Herrscher Mars in Konjunktion zur Sonne im Zeichen Stier reicht der eigene Wille, um Taten zu setzen und dabei auch Risiken auf sich zu nehmen. Interessant ist, dass der progressive Mond zu diesem Zeitpunkt in genauer Konjunktion zu Uranus stand und somit eine plötzliche Lebensveränderung anzeigte. Dazu hat die progressive Sonne in das Zwillinge-Zeichen gewechselt: mit der Gemächlichkeit und dem Sicherheitsbedürfnis des Stiers war es vorbei, nun brechen turbulentere Zeiten an. Eva sucht Kontakte, sie will auf die Bühne und erreicht das auch: bereits im März 1935 hatte sie eine kleine Rolle ergattert und reiste mit wechselnden Ensembles 2 Jahre lang durch das Land.

1937, der progressive Mond hat den Widder-Aszendent erreicht, der progressive Aszendent Merkur und er bildet ein Trigon zum Radix-Mond, darf Eva sogar eine kleine Filmrolle übernehmen und in einem Hörspiel mitwirken.

Der Löwe-Mond in Evitas Radix hat ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eine Frau mit dieser Mond-Stellung will Eindruck machen und herausragen, sie möchte eine Königin sein und bewundert werden, am liebsten auf der Bühne (5. Haus). Sie will spielen und sich kreativ ausdrücken, will auch wichtig genommen werden. Im Zusammenspiel mit Saturn, auf den der Mond sich zubewegt, wird das Geltungsbedürfnis umso stärker, es kommt ein ungeheurer Ehrgeiz dazu. Doch obwohl die junge Schauspielerin wenig aß, um sich möglichst schlank zu halten (ein weiterer Ausdruck von Mond Konjunktion Saturn), blieb der erhoffte Erfolg aus. Aber Eva wollte nach oben, und dazu war ihr jedes Mittel recht (Mars als Aszendentenherrscher in Konjunktion zur Sonne im 2. Haus). Sie verkaufte sich an einflussreiche Männer, die ihr nützlich sein konnten und sie förderten (Sonne Sextil Jupiter).

Und es machte sich bezahlt: einer ihrer Liebhaber hatte Eva auf Umwegen eine Hauptrolle in einer Hörspielreihe verschafft, die sie bekannt machte und ihr erlaubte, sich aus eigenen Honoraren eine schöne Wohnung in Buenos Aires zu finanzieren. Die Stier-Sonne im 2. Haus ist ja materialistisch eingestellt und auf Sicherheit bedacht. Da das Selbstwertgefühl meist nur schwach ausgeprägt ist, ist eine materielle Basis für die Selbstverwirklichung enorm wichtig. Der Eigenwert wird also durch Geld, Besitz und Status angehoben, und das meist mit Hilfe eines Mannes, dem ja im Horoskop einer Frau die Sonne entspricht.

Eine entscheidende Begegnung hatte die 24-jährige Eva am 22. Januar 1944: da wurde ihr bei einer Benefizveranstaltung der doppelt so alte Juan Domingo Perón vorgestellt, der ein halbes Jahr zuvor am Putsch gegen den argentinischen Präsidenten Ramón Castillo Barrionuevo beteiligt gewesen war und nun als Minister für Arbeit und Wohlfahrt wirkte. Das muss wohl ein magischer Moment gewesen sein: Transit-Neptun befand sich genau an Evas Deszendent.

Der 48-jährige Witwer lebte zwar mit einer Frau zusammen, doch Eva gelang es rasch, diese zu verdrängen und ihren Platz einzunehmen. Und nicht nur das: gegen jede Gepflogenheit ließ sich der inzwischen mächtigste Mann der Militärjunta von seiner Geliebten auch zu politischen Beratungen begleiten und verschaffte ihr den Posten der Präsidentin der neu gegründeten Gewerkschaft der Rundfunkmitarbeiter. Transit-Pluto im Trigon zum Aszendent schenkt ihr eine ungeheure Machtfülle, Transit-Jupiter in Konjunktion zum Radix-Mond persönliches Glück als Frau und Künstlerin.

Schon damals begann sie, über ihre Herkunft und Ausbildung sowie über ihr Alter und ihre Vorlieben zu lügen: ihre uneheliche Geburt verschwieg sie ebenso wie ihr Geburtsdatum, dafür stellte sie sich als ernsthafte Schauspielstudentin mit Liebe zur klassischen Musik dar. Radix-Pluto genau am IC hüllt die Herkunft und die Familie gerne in Geheimnisse, und ebenso den Lebensweg (Opposition MC). Und der Löwe-Mond, der von Neptun herkommt , steht für eine Seele, die sich gerne mit Geheimnissen umgibt, sowie für instinktive Versuche, die materielle Wirklichkeit mit Dramatik und Phantasie zu beleben.

Am 22. Oktober 1945 heiratete der anti-demokratische Machthaber, dem vorgeworfen wurde, mit Faschisten zu sympathisieren und Nazis aus Deutschland in seinem Land aufgenommen zu haben, seine junge Geliebte, die an seiner Seite die Rolle ihres Lebens gefunden hatte. An jenem Tag stand die transitierende Waage- Venus an Evas Deszendenten in Konjunktion mit Neptun und im Quadrat zum Radix-Pluto. Eine Traumverbindung von Macht und Leidenschaft.

Obwohl Eva Perón niemals eine offizielle politische Rolle in Argentinien innehatte, unterstützte sie ihren Mann nach Kräften. Beim Präsidentschaftswahlkampf begleitete sie ihn auf Reisen durch das ganze Land und suchte – im Gegensatz zu ihm, dem der allzu enge Kontakt mit anderen Menschen zuwider war (Merkur Konjunktion Saturn im 12. Haus) – den direkten Kontakt zu den Menschen (ihr Radix-Merkur in Widder im 1. Haus sowie ihre Zwillinge-Venus im 3. Haus), die ihr bald begeistert zujubelten. Sie schreckte nicht einmal davor zurück, eindeutig Kranke zu küssen und betonte bei jeder Gelegenheit ihre Solidarität mit den Unterprivilegierten. So wurde sie zu deren Idol. Mit Sonne in Konjunktion zu Mars und im Sextil zu Jupiter konnte sie stimulierend und begeisternd wirken, anderen Mut machen und dadurch Beliebtheit erringen. Und Neptun im Trigon zum Aszendent verleiht ihr diese besondere Ausstrahlung.

Die Bemühungen der Peronisten (Juan Perón hatte kurz davor seine eigene Partei Partido Peronista gegründet) führte schliesslich zum Erfolg: am 24. Februar 1946 wurde Perón zum argentinischen Präsidenten gewählt und residierte mit seiner Frau im Unzué-Palast mit 283 Zimmern. Das kleine Mädchen aus einfachen Verhältnissen war am Ziel seiner Träume angelangt. Evita erhielt ein Büro im Präsidentenpalast, in dem sie Bittsteller und Delegationen diverser Gruppen empfangen und vielfach helfen konnte. Auch ihre Geschwister erhielten Aufgaben und Posten im Regime Perón. Während die argentinische Oberschicht die Frau des Präsidenten wegen ihrer Herkunft und ihres vorehelichen Lebenswandels kritisierte und verachtete, wurde sie vom Volk als eine der Ihren, die den Aufstieg geschafft hatte, verehrt und bewundert. Einmalig für die damalige Zeit und die Machismo-Gesellschaft in Südamerika stand sie im Zentrum eines aussergewöhnlichen Personenkults, der sich inzwischen bis nach Europa herumgesprochen hatte. Die einflussreichen argentinischen Militärs meinten jedoch, eine Frau wie sie spiele eine viel zu aktive Rolle in der Politik, und das zu einer Zeit, als die Frauen in Argentinien noch immer nicht wählen durften – sie erhielten das Wahlrecht erst 1947, möglicherweise war auch das dem Einfluss Evitas zu verdanken.

Im Jahre 1947 wurde Perón vom spanischen Diktator Franco nach Spanien eingeladen, doch anstatt selbst hinzureisen, schickte er Evita, der auch in Spanien die Herzen zuflogen – sehr zum Missfallen der Diktatorsgattin Carmen Polo, die wenig von Evitas Glanz aufzuweisen hatte. Von Spanien aus reiste Evita noch in andere Länder, um den Europäern den Peronismus näherzubringen, der von vielen Regierungen als faschistisch angesehen wurde. Selbst von Papst Pius XII. wurde Evita empfangen, doch dürfte sie diese Europareise auch dazu genutzt haben, in der Schweiz privates Geld anzulegen, denn die Stier-Sonne denkt immer auch praktisch.

Auch wenn Eva Perón viel für die Bedürftigen in ihrem Land tat, eine eigene Stiftung dafür ins Leben rief und als „Engel der Armen“ und sogar als „Santa Evita“ bezeichnet wurde, darf natürlich nicht vergessen werden, dass das Regime Perón diktatorische Züge aufwies, die öffentliche Meinung kontrollierte und politische Gegner gnadenlos verfolgen liess.

Im Januar 1950 wurde bei Eva Perón Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert – dieselbe Krankheit, an der schon Juan Peróns erste Frau verstorben war. Pluto als Herrscher des 8. Hauses transitierte über den Radix-Mond. Trotz bester Behandlung durch deutsche Ärzte und einer Totaloperation am 3. November 1951 war Evita auf Dauer nicht zu helfen. Sie erlebte noch – stark abgemagert – die Wiederwahl ihres Mannes im Juni 1952 und verstarb am 26. Juli 1952 mit nur 33 Jahren: Transit-Uranus bildete ein Sextil zur Radix-Sonne, Transit-Pluto hatte sich nach einigem Hin und Her am Radix-Mond festgeklammert, und Jupiter transitierte den Geburtsherrscher Mars: der Tod als Erlösung.

Eva Perón ist bis heute eine Ikone geblieben. Am 21. Juni 1978 wurde in London das von Andrew Lloyd-Webber geschaffene Musical „Evita“ uraufgeführt, das 1996 von Alan Parker mit Madonna in der Titelrolle verfilmt wurde. Daneben gibt es noch andere Filme oder TV-Dramen (z.B. „Brief an Evita“ oder „Eva schläft nicht“).

Erika Pluhar – zum 80. Geburtstag

Sie ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen unseres Landes. Die ehemalige renommierte Burgschauspielerin, die ihre kreative Ausdrucksmöglichkeit seit vielen Jahren auch auf die Musik und das Schreiben ausgedehnt hat, feiert am 28. Februar 2019 ihren 80. Geburtstag.

Erika Pluhar ist in Wien-Floridsdorf mit 2 Schwestern aufgewachsen, besuchte nach der Matura das Max Reinhardt-Seminar und wurde gleich nach der Abschlussprüfung an das Wiener Burgtheater engagiert, dessen Ensemblemitglied sie bis 1999 blieb. Während ihre Karriere als Schauspielerin in den 1960-er und 1970-er Jahren Fahrt aufnahm, und sie durch Fernseh- und Kinospielfilme auch einem internationalen Publikum bekannt wurde, verlief ihr Privatleben über weite Strecken problematisch und brachte ihr durch Verluste nahestehender Menschen auch tragische Momente und Verzweiflung. Zur Bewältigung dieser Tragödien trug das Schreiben bei, das sie zwar seit Kindertagen betrieben hatte, jedoch veröffentlichte sie erst ab 1981 eigene Werke – inzwischen Dutzende. In den 1970-er Jahren startete sie auch ihre gesangliche Karriere, ursprünglich vorangetrieben von ihrem 2. Ehemann André Heller, der für sie Texte schrieb und Lieder auswählte. Später trat sie nur noch mit eigenen Texten auf.

Theater, Musik, Literatur – diese Frau lebt in und mit der Kunst. Wie mag sich das in ihrem Horoskop ausdrücken?

Es ist ein durch und durch „künstlerisches“ Horoskop, mit einer Betonung des Elements Wasser, das ja für Gefühlsreichtum und Kreativität steht. Mit dem Aszendenten, mit Sonne, Jupiter und Merkur in Fische – nur der überpersönliche Pluto steht noch im Wasserzeichen Krebs – ist vor allem der künstlerische Bereich angesprochen, Phantasie, Hoffnungen, Illusionen, aber auch Verunsicherungen und Ängste, die oft verdrängt sind und ans Licht des Bewusstseins geholt werden sollten. Das Leben in einer Scheinwelt, im Theater oder Film, passt hier natürlich perfekt dazu, ebenso das Täuschen, Verstellen und Flüchten in Träume. Wie hätte Erika Pluhar das besser lösen können als im Beruf der Schauspielerin, wo sie die Rollenspiele perfektionieren konnte.

Der Fische-Aszendent macht besonders feinfühlig und sensibel, die Empfindungen sind stark ausgeprägt, ebenso die emotionale Verbundenheit mit anderen. Sie hat eine reiche Phantasie und agiert oft aus einem Bauchgefühl heraus. Persönliche Beziehungen und menschliche Werte bedeuten ihr sicherlich mehr als materieller Besitz oder theoretisches Wissen, sie kann sich aber auch in Gefühlen verlieren oder sich bis zur Selbstaufgabe anpassen.

Frauen mit einem Fische-Aszendent wirken oft auf andere Menschen faszinierend, weil sie geheimnisvoll, mysteriös, schillernd und schwer zu fassen sind, kaum ihr wahres Gesicht zeigen und dadurch die Phantasie anregen. Erika Pluhar war zwar schon als „jugendliche Liebhaberin“ (ihr Rollenfach am Burgtheater) eine in Wien bekannte und beliebte Darstellerin, richtig berühmt wurde sie jedoch durch ihre Verkörperung der Madame Forestier im Fernsehfilm „Bel Ami“ von Helmut Käutner (mit Helmut Griem in der Titelrolle, der während der Dreharbeiten ihr Liebhaber wurde). Diese Madame Forestier – eine sogenannte „Femme fatale“ wurde in den darauffolgenden Jahren zu Pluhars Synonym, auch wenn sie zahlreiche andere Film- und Theaterrollen spielte.

Wenn Sonne und Aszendent im selben Zeichen stehen und die Sonne ausserdem nahe am Aszendenten, legt sie aber doch auch einen gesunden Egoismus an den Tag, um zu überleben, das eigene Ego steht im Mittelpunkt des Interesses, auch wenn sie es immer wieder (im 12. Haus) versteckt und verdrängt.

Natürlich müssen wir uns auch den Geburtsherrscher ansehen, in diesem Fall also Neptun, den Herrscher des Fische-Zeichens. Dieser steht im Erd-Zeichen Jungfrau im 7. Haus in Rezeption und gleichzeitig Opposition zu Merkur in Fische am Aszendenten. Das ist eine sehr interessante Konstellation, denn beide Planeten stehen in ihrem Exil (Merkur herrscht über Jungfrau). Der Geburtsherrscher im 7. Haus drückt eine grosse Hingabefähigkeit und Opferbereitschaft für den Partner aus, er ist dazu mit den beiden „weiblichen“ Planeten Mond (im Quadrat) und Venus (im Trigon) verbunden. Erika Pluhar ist (oder war lange Zeit) bereit, alles für den jeweiligen Partner zu tun, sich ihm anzupassen und nützlich zu machen. Sie neigt dazu, schwache, kranke oder süchtige Partner anzuziehen (natürlich auch Künstler oder solche, die nicht wirklich für sie da sind), nimmt gerne die Helferrolle ein, ist also eine klassische Co-Abhängige – was sie aber inzwischen durchschaut haben dürfte. Ihr erster Ehemann Udo Proksch war ebenso Alkoholiker wie ihr späterer Lebensgefährte Peter Vogel, der zusätzlich an Depressionen litt und sich das Leben nahm. Von anderen Männern wurde sie betrogen oder verlassen. Ein an Enttäuschungen – aber auch ein an künstlerischen Höhenflügen und Rauscherlebnissen reiches Liebesleben also.

Als Fische-betonte Frau verfügt sie ohnehin nicht über eine übermäßige Abgrenzungsfähigkeit, und als junge Frau träumte sie – wie sie bekennt – vom „Märchenprinzen“ (Venus Trigon Neptun).

Was sich auf das Liebesleben problematisch auswirkt, hat aber einen positiven Effekt auf die Kreativität: die Rezeption zwischen Merkur und Neptun verleiht eine ungezügelte Phantasie, ausgeprägte Intuition, sowie die Fähigkeit, den geheimen Sinn von Worten zu erspüren und auch auszudrücken, was natürlich für Schriftsteller oder Musiker überaus günstig ist.

Überhaupt steht der Fische-Merkur im 1. Haus, in gradgenauer Konjunktion zum Aszendenten, für das Bedürfnis, sich mitzuteilen, oder, wir könnten auch sagen, für den künstlerischen Selbstausdruck über Worte. Ihre Fähigkeit, die Phantasie in Worte zu kleiden, in eine subtile oder tiefgründige Bildersprache zu verwandeln, ist eines der grossen Talente der Erika Pluhar und sicherlich diesem Merkur zu verdanken. Aber auch die Kontaktfreudigkeit, die Vielseitigkeit, das Führen eines Tagebuches seit den Jugendtagen geht auf diese Merkurstellung zurück, der noch dazu mit Mond (in Zwillinge) und Neptun ein T-Quadrat bildet. Es ist dieser Frau wirklich ein Anliegen, über ihre Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen und zu schreiben (Zwillinge-Mond im 3. Haus). Gleichzeitig verleiht ihr dieser Mond ein Gefühl der Leichtigkeit, die ihr sonst eher zu fehlen scheint, ebenso ein grosses Kommunikations- und Abwechslungsbedürfnis, intellektuellen Wissensdurst und Vielseitigkeit. Sie beschäftigt sich wohl intensiv mit der Psyche (der eigenen und auch fremden), hat daher Interesse für Psychologie und auch schon therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, um über ihre Gefühle und deren Verletzlichkeit zu sprechen.

Der Mond ist durch das Quadrat zu Neptun auch verletzt – hier zeigen sich seelische Labilität, emotionale Verletzbarkeit und ein Chaos im Gefühlsleben ebenso wie ein Defizit an Zuwendung und Geborgenheit, das in ein Gefühl der Verlorenheit und Angst münden kann. Ebenso ist eine gewisse Unsicherheit über die eigene Weiblichkeit und Mütterlichkeit „vorprogrammiert“, vielleicht auch die Unfähigkeit, der eigenen Tochter genügend Nestwärme und Zärtlichkeit geben zu können. Auf der anderen Seite gibt es eine grosse Naturverbundenheit und Liebe zu Tieren. Wie Erika Pluhar schreibt, sind ihr Spaziergänge und Aufenthalte in der Natur ein Grundbedürfnis, und als Mädchen hatte sie sogar erwogen, Tierärztin zu werden.

Der Mond steht auch noch in einer separativen, also schwächer werdenden Opposition zu Mars, dem Mitherrscher des 1. Hauses (das Zeichen Widder ist vollständig im 1. Haus eingeschlossen). Dieser Mars steht als elevierter (höchststehender) Planet in Schütze und bildet ein Gegengewicht zur starken Fische-Betonung. Begeisterung und Idealismus sind für sie daher die stärkste Motivation zum Handeln, das bewies Erika Pluhar sowohl in ihren künstlerischen Aktivitäten als auch in ihrem privaten Engagement. Als musikalische Botschafterin der Friedensbewegung in den 1980-er Jahren war sie entschlossen, viel Energie einzusetzen, damit sich die Welt ihren Idealen entsprechend verbessern könne, dabei zeigte sie Zivilcourage und trat mutig für ihre Überzeugungen ein – beispielsweise in Portugal bei der Nelkenrevolution. Sie liebt fremde Länder und Kulturen und bezieht viel Lebensfreude aus der Eroberung neuer Horizonte, muss aber für eine Sache “Feuer und Flamme” sein, damit diese wert ist, umgesetzt zu werden.

Dieser Mars ist gewissermaßen ihre Rettung. Mit der Fische-Sonne kennt sie ja Verunsicherungen und Zweifel, bevor sie zur Tat schreitet, daher kommt ihr der Mitherrscher des 1. Hauses sehr gelegen. Ihn sollte sie ins Bewusstsein holen und leben, und das hat sie meiner Meinung nach auch getan.

Die Opposition zwischen Mond und Mars macht sie zu einer „starken Frau“, die aber vielleicht manchmal Angst vor der eigenen Courage hat. Als junge Frau dürfte ihr diese Stärke – die zeitweise mit übertriebenen emotionalen Reaktionen einhergehen kann – eher unangenehm gewesen sein, da sie fürchtete, weniger geliebt und geschätzt zu werden. Im Lauf der Zeit hat sie aber wohl gelernt, diese Spannung in sich zu überwinden, sich ihrer Stärke bewusst zu werden und diese auch gezielt einzusetzen, wo es ihr nötig erschien.

Mars steht aber nicht nur in Schütze, er erhält auch ein Quadrat von Jupiter in Fische, das führt zwar manchmal dazu, dass sie ihre Kräfte und Möglichkeiten überschätzen könnte, andererseits gelingt es ihr aber auch, Dinge zu realisieren, die andere nicht für möglich gehalten hätten, einfach, weil sie so stark an sich und ihre Kraft geglaubt hat. Ihre Handlungen sind mit grossem Optimismus und Begeisterungsfähigkeit gekoppelt, aber es ist für sie wichtig, dass ihre Aktivitäten Sinn machen und einem höheren Zweck dienen (Jupiter in Fische). Einmal in Fahrt gekommen, ist sie kaum mehr zu bremsen, denn wenn ihr etwas sinnvoll erscheint, tut sie auch meist das Richtige. Der gut stehende Jupiter in Fische und im 12. Haus drückt auch aus, dass sie in höchster Not aufgefangen und gehalten wird. Dadurch können negative Erfahrungen in positive und Hindernisse in hilfreiche Ereignisse verwandelt werden.

Mars steht im Quadrat zu Merkur, das könnte ein Hinweis auf eine sehr scharfsinnige Gesprächskultur sein, allerdings neigt Erika Pluhar dazu, sich leicht zu erregen und dann vielleicht aggressiver oder gereizter zu wirken, als sie eigentlich ist.

Kommen wir noch auf die Venus zu sprechen. Diese steht in Erika Pluhars Radix in Steinbock im 11. Haus, ein Hinweis auf eine klassische, eher herbe Schönheit, die Beziehungen und Freundschaften ernst nimmt und dazu neigt, dabei viel Verantwortung zu übernehmen. Das Halbquadrat zur Sonne steht für eine Frau, die sich im Grunde nicht liebenswert findet. Die Opposition zu Pluto tut ein übriges: Diese ernsthafte, zurückhaltende Venus hat ein unbändiges Bedürfnis nach intensiven, aufwühlenden Beziehungen, in denen es auch zu Tabubrüchen, zu Gewalt und Missbrauch kommen kann. Erika Pluhar schreibt ja offen darüber, dass ihr erster Ehemann sie geschlagen hat, subtile Machtspiele in anderen Beziehungen werden zumindest angedeutet. Das Loslassen dürfte ihr nicht leicht gefallen sein. Doch hat ihr letztlich ihr kreatives Potenzial geholfen, den Druck aus den Beziehungsproblemen herauszunehmen.

Das separative Trigon zwischen Venus und Neptun drückt dennoch ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe aus und die Tendenz, den jeweiligen Partner zu idealisieren. Mit den Jahren ist es ihr aber immer besser gelungen, sich auch von einem geliebten Du klar abzugrenzen und generell die Menschen so zu nehmen, wie sie tatsächlich sind. Ausserdem ist ihr im Lauf des Lebens ihre Unabhängigkeit so lieb geworden, dass sie sich trotz ihrer Sehnsucht nach Liebe nicht vereinnahmen lässt. Dieser Aspekt lässt sich konstruktiv leben, wenn sie einerseits lernt, ihre zahlreichen Ideen auf kreative Art umzusetzen, und andererseits auch der Spiritualität im Leben einen Platz einzuräumen. Beides scheint ihr gelungen zu sein.

Was ich persönlich an dieser grossartigen Frau und Künstlerin bewundere, ist ihr unbändiger Lebenswille, der sie trotz mehrerer privater Katastrophen nie ganz verlassen hat (auch wenn sie nach dem Tod ihrer einzigen Tochter Anna nahe dran war, ihr nachzufolgen), sowie die permanente Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Verletzungen und Abgründen, die sie zu einer abgerundeten, der Weisheit nahen und auf wohltuende Weise gereiften Persönlichkeit gemacht haben.

Dieser wunderbaren Frau wünschen wir zu ihrem 80. Geburtstag noch viele erfüllte Jahre voller Schaffenskraft und Lebensfreude, um ihren Weg der Kreativität und Weisheit fortzusetzen.